Marco Melandri: «Weitere Tests für MV? Mal sehen...»
MV Agusta hatte Marco Melandri medienwirksam als Testfahrer vorgestellt, doch in Wahrheit liess sich der 19-fache Superbike-Laufsieger nur zum Jerez-Test in dieser Woche überreden.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Bereits nach der Pressemitteilung von MV Agusta vor gut einem Monat stellte Marco Melandri klar, dass er nur dem einen Test in Jerez zugestimmt hat. Am Montag und Dienstag dieser Woche spulte der launische Topfahrer gemäß dieser Absprache einige Runden auf der GP-Rennstrecke im Süden Spaniens mit der F4RR ab und kritisierte vor allem eine mangelhaft funktionierende Elektronik.
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Da MV Agusta ohne Transponder fuhr kann wohl nur Melandri einschätzen, wie konkurrenzfähig das italienische Superbike aus Varesa wirklich ist. Im Regen von Magny-Cours 2015 holte Leon Camier als Fünfter das beste Saisonergebnis heraus. Ob das zwischen Melandri und MV-Boss Giovanni Castiglioni beschlossene Agreement als Testfahrer verlängert wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt offen. "Ich kann nicht sagen, ob ich noch einen Test für MV fahren werde", sagte der 33-jährige Melandri auf Nachfrage von SPEEDWEEK.com. "Ich gehe davon aus, wir werden in der nächsten Woche darüber sprechen. Ob ich überhaupt 2016 fahren will, weiß ich noch nicht. Dieses Jahr war echt ziemlich übel, aber mal sehen. Motorräder zu fahren macht mir immer noch Spaß."
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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