Tom Sykes (4./Kawasaki): «Samstags wird es hektisch»
Den Phillip-Island-Test beendete Tom Sykes vor seinem Kawasaki-Teamkollegen Jonathan Rea. Am ersten Trainingstag am Rennwochenenden musste er sich nicht nur hinter ihm einreihen.
2015 wurde Tom Sykes von seinem Teamkollegen gedemütigt. Nicht nur, dass Jonathan Rea am Ende der Saison Weltmeister wurde, Sykes unterlag seinem Landsmann auch zumeist im direkten Duell auf der Rennstrecke. Mit der neuen Ninja ZX-10R scheinen die beiden Kawasaki-Piloten aber mehr auf Augenhöhe zu sein.
Doch der erste offizielle Trainingstag der Superbike-WM 2016 auf Phillip Island endete mit einer faustdicken Überraschung: Sylvain Guintoli stellte die neue Yamaha auf Platz eins, gefolgt von Honda-Ass Michael van der Mark. Sykes folgt erst als Vierter hinter Rea. "Wir hatten noch ein paar Dinge, die wir heute bestätigen wollten", erklärt Sykes. "Jetzt können wir unser bestes Paket zusammenstellen und glücklich in den Samstag starten. Wir haben den Tag aber nicht mit einem Long-Run beendet, wie wir es uns eigentlich vorgenommen hatten. Bei allen anderen Dingen sehen wir aber klar."
Sykes empfand den Freitag als ungewohnt arbeitsarm. "Die neue Zeitplan ist für mich soweit ok. Der Tag heute war zeitig erledigt, dafür wird es am Samstag mit der Superpole und dem ersten Rennen eher hektisch", kritisiert der 30-Jährige. "Beim Test haben wir herausgefunden, dass wir ein sehr gutes Set-up haben. Wir werden uns jetzt also auf die Superpole 2 und dem ersten Rennen konzentrieren."
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