Teamorder bei Ducati? Giugliano würde Davies helfen

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Davide Giugliano vor Chaz Davies – notfalls würde der Italiener auch zurückstecken

Davide Giugliano vor Chaz Davies – notfalls würde der Italiener auch zurückstecken

In der Gesamtwertung liegt Davide Giugliano als WM-Fünfter bereits meilenweit zurück. Der Italiener will helfen, seinen Ducati-Teamkollegen zum Superbike-Weltmeister zu machen.

Die Rollen sind im Ducati-Werksteam klar verteilt: Während Chaz Davies für die konstanten Top-Ergebnisse zuständig und in der Gesamtwertung Zweiter ist, sucht Davide Giugliano noch seine Form und kämpft um vereinzelte Erfolgerlebnisse – so wie in Sepang, als er im zweiten Rennen als starker Zweiter über den Zielstrich fuhr.

Der Italiener weiss: Im Kampf um die WM-Krone ist der Zug für ihn längst abgefahren. Nach nur sechs Meetings liegt er bereits 139 Punkte hinter WM-Leader Jonathan Rea (Kawasaki) zurück, sein Teamkollege Chaz Davies ist auch schon um 97 Punkte enteilt.

Für den 26-Jährigen ist das eine akzeptierte Tatsache. Sogar noch mehr: Er würde sich deshalb in den Dienst seines Teamkollegens stellen. «Im Moment bin ich nicht so schnell wie Chaz», gibt Giugliano zu. «Ich denke aber es wird mir möglich sein, ihm Schritt für Schritt näher zu kommen. Das ist sehr wichtig – für mich und mein Team, aber auch für Ducati und die WM-Chancen von Chaz. Aktuell ist er WM-Zweiter und eine helfende Hand wäre wichtig.»

Der Italiener hat auch eine Vorstellung, wie er das schaffen kann. «Der Schlüssel zum Erfolg ist harte Arbeit», betont der Ducati-Pilot. «Ich werde das mit meiner Crew in kleinen Schritten schaffen. Ein paar Rennen lief es für mich nicht gut, weil ich mit meinem Bike nicht attackieren konnte. Mit unserem neuen Set-up kann ich aber dritte und vierte Plätze einfahren. Nach ein paar weniger guten Meetings konnte ich in Sepang wieder aufs Podium fahren, das war wichtig.»

Zur Erinnerung: Im verregneten zweiten Lauf in Malaysia verpasste Giuglano nur knapp seinen ersten Sieg in der Superbike-WM. Mit nur 1,2 sec Vorsprung gewann Honda-Pilot Nicky Hayden.

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