Rückenschmerzen: Trainiert Chaz Davies (29) zu viel?

Von Peter Fuchs
Superbike-WM
«Die Schmerzen wurden immer stärker», klagte Chaz Davies

«Die Schmerzen wurden immer stärker», klagte Chaz Davies

Von Montag bis Mittwoch diese Woche testet das Ducati-Werksteam in Misano. Nach nur 45 Minuten am Montag musste Vizeweltmeister Chaz Davies von seiner Panigale absteigen – zu stark waren die Schmerzen.

Chaz Davies wird sich einer genauen ärztlichen Untersuchung unterziehen. Es wird vermutet, dass seine Rückenschmerzen von zu viel Training herrühren. Unsere Kollegen von WorldSBK.com sprachen mit dem Waliser.

Chaz, wie ist der Test gelaufen?

Ich bin nur 14 Runden gefahren, aber das Gefühl war richtig gut. Großartig, eigentlich hatte ich nicht erwartet, dass ich sofort so schnell sein würde. Als ich 12 Runden drauf hatte, war ich schon schneller, als im letzten Rennen und beim letzten Test hier, das war eine schöne Überraschung. Ich bin wirklich froh, denn wir haben etwas richtig Wichtiges gefunden, ich habe ein Gefühl bekommen, wie es mir gefällt.

Warum bist du die meiste Zeit des Tests nicht gefahren?

Weil ich Rückenschmerzen hatte. Die wurden schnell immer stärker. Ich bin wirklich enttäuscht, denn ich war froh über die ersten 45 Minuten am Montag. Dann war ich zwei Tage zum herumsitzen und nichts tun verdammt.

Deutschland, Frankreich, Spanien und Katar stehen noch an. Bist du gespannt?

Das gibt ein paar große Schlachten. Ich fühle mich im Moment sehr wohl. Wir haben mit meinem Motorrad einen Haken geschlagen. Ich bin froh darüber, was wir in Misano gefunden haben. Ich bin zuversichtlich, sehr gespannt und hoch motiviert für die letzten vier Rennen der Saison.

Was sagst du zur Saison 2016 bisher?

Ehrlich? Hinter den Erwartungen! Wir hatten zu viele Rennen mit Problemen – und nicht nur schwierige Rennen, sondern auch insgesamt ein paar schwierige Wochenenden. Aber nichtsdestotrotz glaube ich, dass wir jetzt verstanden haben, warum das passiert ist. Es ist wichtig, dass wir die Gründe dafür herausgefunden haben. Sicher, ein paar Rennen waren dieses Jahr fantastisch, aber es gab auch viele, in denen ich mich nicht zu 100 Prozent wohlgefühlt habe.

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