Lukas Fienhage plant nach Ausbildung Profikarriere

Von Manuel Wüst
Speedway
Lukas Fienhage

Lukas Fienhage

​ Im vergangenen Jahr überraschte Lukas Fienhage mit dem Einzug in die Speedway-U21-WM-Serie, obwohl er keine 18 Jahre alt war. SPEEDWEEK.com sprach mit der deutschen Nachwuchshoffnung über Zukunftspläne.

Während viele Fahrer in der Saisonvorbereitung über die schlechte Witterung und damit begrenzte Trainingsmöglichkeiten klagten, musste Lukas Fienhage sogar Trainings sausen lassen. «Ich hatte meine Zwischenprüfung Ende März zu absolvieren, die Vorrang hatte», erklärte der Lohner, der sich trotzdem gut vorbereiten konnte. «Die Prüfung liegt hinter mir und ich kann mich wieder voll auf Speedway konzentrieren. Ich habe mich im Winter um einen polnischen Mechaniker gekümmert, der sich voll und ganz um meine Motorräder kümmert. Dadurch habe ich mehr Möglichkeiten, mich neben der Ausbildung zum Werkzeugmechaniker um meine körperliche und mentale Verfassung kümmern.»

Nach den ersten Rennen, die Fienhage in Deutschland absolvierte, zog der 18-Jährige ein positives Fazit: «Leider ist das erste Rennen in Güstrow ausgefallen. Neuenknick war bis zum Semi ganz gut, dort habe ich den Start verkackt, aber sonst war ich zufrieden. Danach kam unser Heimrennen im STC in Cloppenburg und der Länderkampf in Herxheim. Mit dem Rennen in Cloppenburg bin ich zufrieden, ich konnte 10 Punkte holen. Wäre ich nicht zu Sturz gekommen, wäre noch mehr drin gewesen. In Herxheim konnten wir mit einer geschlossenen Teamleistung den Sieg erobern.»

Mit einem guten Saisonstart knüpft Fienhage, der in Deutschland für den MSC Brokstedt in der Bundesliga und für Cloppenburg im Speedway-Team-Cup fährt, an die herausragende Saison 2017 an, deren Highlight die Teilnahme an der U21-Weltmeisterschaft war. Dass die erneute Qualifikation kein Selbstläufer wird, ist ihm bewusst. «Es wäre sehr schön, wenn das wieder gelingen würde. Aber das ist ein hartes Stück Arbeit. Im letzten Jahr bin auch nur über ein Stechen mit vier Fahrern reingekommen. Ich werde aber mein Bestes probieren und hoffe, dass es mir wieder gelingt. Wo ich zeigen konnte was ich kann, und wo ich mich wirklich wohlgefühlt habe, war beim Rennen in Pardubitz. Da habe ich gezeigt, was in mir steckt. Die Rennen in Posen und Güstrow boten extrem schwierige Bahnverhältnisse. Wenn man dann nicht vier- oder fünfmal die Woche auf dem Motorrad sitzt, fällt einem das enorm schwer.»

Ein Umstand, der sich in naher Zukunft ändern soll, wie Fienhage verriet: «Ich bin Amateur. Im Frühjahr 2020 bin ich mit meiner Ausbildung fertig, dann will ich in Polen, Schweden und England Verträge aushandeln. Ich hätte bereits in dieser Saison für Daugavpils fahren können, aber der Weg ist extrem weit und da der Renntag Sonntag ist, haben wir davon Abstand genommen. Vielleicht ergibt sich ja im kommenden Jahr was in der polnischen Liga, was näher an Deutschland liegt.»

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