Formel 1: Ein selten kurioser Unfall

Bundesliga Wittstock: Landshut ist wieder im Geschäft

Von Manuel Wüst
Martin Smolinski und Andrejs Lebedevs von Landshut

Martin Smolinski und Andrejs Lebedevs von Landshut

Die Devils des AC Landshut standen vor dem Auswärtsrennen der Speedway-Bundesliga in Wittstock mit dem Rücken zur Wand: Jetzt sind sie zurück im Kampf um die Finalplätze.

Da die Landshuter Andrejs Lebedevs, Martin Smolinski und Mark Riss auf den Mannschaftspositionen 1 bis 3 eben so viele Punkte wie Mads Hansen, Kevin Wölbert und Lukas Fienhage auf Wittstocker Seite einfuhren, mussten die Fahrer auf den Positionen 4 bis 6 den Unterschied ausmachen. Die Landshuter hatten mit Valentin Grobauer, Sandro Wassermann und Dominik Möser einen klaren Vorteil, denn das Trio schrieb 13 Punkte mehr als Michael Härtel, Steven Mauer und Darrel de Vries bei den Wittstockern.

Bereits nach den ersten Heats, in denen die Devils zweimal mit 5:1 gewannen, zeichnete sich ab, dass die Devils in Wittstock den Sieg einfahren würden. Zwar setzten die Wittstocker in Heat 4 Kevin Wölbert als Joker ein, der mit der doppelten Punktezahl die Wölfe nochmal ran brachte, doch im weiteren Rennverlauf setzten sich die Devils wieder deutlich ab, sodass das Rennen bereits vor den Finalheats entschieden war.

Fahrer des Tages war Andrejs Lebedevs, der für Erik Riss in die Aufstellung kam, der in der britischen Liga an den Start ging. Der Lette konnte ein 15-Punkte-Maximum einfahren.

Zur Halbzeit der Speedway-Bundesliga führen die ungeschlagenen Wikinger aus Brokstedt in der Gesamtwertung mit vier Matchpunkten vor drei Teams, die jeweils zwei Matchpunkte auf dem Konto haben. Bereits die nächsten beiden Rennen könnten richtungsweisend werden, denn Wittstock muss am 10. Juni in Stralsund antreten und am 18. Juni steigt das Nachholrennen zwischen den DMV White Tigers und den Landshuter Devils in Diedenbergen. Die Verlierer der beiden Rennen müssen die Hoffnungen auf die Finalteilnahme begraben.

Ergebnisse Speedway Bundesliga Wittstock vs. Landshut:

1. AC Landshut Devils, 50 Punkte: Andrejs Lebedevs 15, Martin Smolinski 9, Mark Riss 8, Valentin Grobauer 6, Sandro Wassermann 4, Dominik Möser 8.

2. Wölfe Wittstock, 37 Punkte: Mads Hansen 9, Kevin Wölbert 15, Lukas Fienhage 8, Michael Härtel 1, Steven Mauer 3, Darrel de Vries 1, Mirko Wolter N.

Tabelle nach 5 von 10 Rennen:

1. Brokstedt 4 Matchpunkte, 95 Laufpunkte, 2 Rennen
2. Landshut 2 / 90 / 2
3. Wittstock 2 / 86 / 2
4. DMV White Tigers 2 / 80 / 2
5. Stralsund 0 / 76 / 2

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