Adams: Den Titel längst abgeschrieben

Von Jan Sievers
Bereits acht GP-Siege: Leigh Adams.

Bereits acht GP-Siege: Leigh Adams.

Zusammen mit Tomasz Gollob gilt Leigh Adams als der beste Fahrer der Welt, der es noch nicht geschafft hat Weltmeister zu werden.

Auch in diesem Jahr sind die Leistungen des Australiers im Speedway-Grand-Prix hinter seinen Fähigkeiten zurückgeblieben. Seit Jahren gehört der achtfache GP-Sieger zu den konstantesten Fahrer in den drei grossen Ligen in Polen, Schweden und England. Woche für Woche ist er eine Bank für seine Mannschaften. In der polnischen Extraliga, sowie in der englischen Eliteliga, liegt er auf Platz 2 der Averageliste. In Schweden ist er Fünfter.

Wenn aber ein Speedway-GP ansteht, geht dem Vizeweltmeister des Jahres 2007 das Glück oft verloren. Adams, der momentan auf dem neunten Platz und somit auf dem ersten der GP-Absteiger liegt, ist wahrscheinlich der beste Ligafahrer der letzten Jahre. Beim GP scheitert er dennoch häufig daran, den Schritt von den Semis ins Finale zu schaffen, was ihm auf dem Weg zum WM-Titel viele Punkt gekostet hat.

Den WM-Titel hat Adams mit einem derzeitigen Rückstand von 46 Punkten auf den Führenden Jason Crump abgeschrieben – aufgeben wird der aus Mildura stammende zweifache Familienvater aber nicht. «Die letzten sechs Wochen waren nicht so gut, wie ich mir erhofft hatte. Die Eintagesbahnen bringen teilweise komische Resultate hervor», meint Adams. «Jeder hat gute und schlechte Runden und wenn mir ein guter Start gelingt, und das Glück auf meiner Seite ist, rechne ich damit meine Arbeit dieses Mal zu erledigen», gibt sich der Aussie vor dem Britischen GP optimistisch.

Das GP-Training am Freitag zeigte, dass die Bahn in Cardiff zu halten scheint. In den Vorjahren ist sie immer wieder aufgebrochen. Nun scheint Racedirector Ole Olsen das richtige Material gefunden zu haben. Der Bahnbelag von Cardiff wird ebenso in Kopenhagen und Göteborg verwendet. «Mit dem Training in Cardiff bin ich zufrieden. Die Bahn hat exzellent gehalten, ich hoffe, sie wird auch am Renntag ähnlich sein», so Adams.

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