Formel 1: Reaktion auf Sabotage-Vorwurf

Nicki Pedersen war stinksauer, Angriff 2015!

Von Helge Pedersen
Nicki Pedersen erlebte im Speedway-GP von Thorn (Torun) ein Wechselbad der Gefühle. Der Disqualifikation im Finale folgte nach gewonnenem Stechen die Bronzemedaille.

Als Nicki Pedersen im Finale als Sturzverursacher von Krzysztof Kasprzak ausgeschlossen wurden, teilten sich die Meinungen der Experten. Eurosport-Kommentator Kelvin Tatum: «Nicki bot sich eine Gelegenheit, er musste sie nutzen. Es ging um den GP-Sieg und die Bronzemedaille.»

Pedersen stach am Kurveneingang innen rein, schob Kasprzak an, der Pole bekam sein Motorrad vor den Airfences nicht mehr unter Kontrolle und stürzte.

Der Däne wurde für den Wiederholungslauf ausgeschlossen, der Pole gewann den Grand Prix. Besonders bitter für Pedersen: Rang 3 im Finale hätte ihm gereicht, um sich den dritten Platz in der Weltmeisterschaft zu sichern. So musste er in ein Stechen gegen den abgelösten Champion Tai Woffinden, das er trotz heftiger Angriffe gewann.

«Ich werde nächstes Jahr um den Titel kämpfen», kündigte der dreifache Champion an. «Die zwei Wochen vor dem Grand Prix in Thorn habe ich hart gearbeitet, um alles auf die Reihe zu bekommen. Das war keine einfache Saison für mich.»

«Natürlich bin ich traurig, dass ich in Polen nicht gewonnen habe», meinte Pedersen zu seiner Disqualifikation. «Aber ich blicke voraus. Dieses Jahr lief es bei mir nicht richtig. Greg Hancock ist ein guter Typ, er ist es, den es zu schlagen gilt. Sein Maschinenmaterial funktioniert und er hat ein gutes Team hinter sich. Um ihn zu schlagen, muss alles perfekt laufen. Er ist ein verdienter Weltmeister. Willkommen im Club der Champions mit drei Titeln.»

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