Landsberg-GP: Matej Zagar siegt, Pedersen stürzt!

Von Helge Pedersen
Speedway-GP

Mit Rang 3 hinter Matej Zagar und Greg Hancock baute Tai Woffinden im Speedway-GP in Landsberg seine WM-Führung auf 24 Punkte Vorsprung aus. Nicki Pedersen wurde abgeräumt und musste aufgeben.

In den Vorläufen zeigte WM-Leader Tai Woffinden überragenden Speed und blieb trotz teilweise schlechter Starts ungeschlagen. Vor den Halbfinales kam der große Bahndienst, vorbei war es mit den traumhaften Überholmanövern. Erst musste sich der Engländer im Halbfinale Wildcard-Fahrer Bartosz Zmarzlik beugen, der 20-Jährige hat den Grand Prix im letzten Jahr gewonnen, im Finale wurde Woffinden vom äußersten Startplatz hinter Matej Zagar und Greg Hancock Dritter.

«So lange ich die große Trophäe gewinne ist es nicht wichtig für mich, ob ich in weiteren Grands Prix siege», hielt Woffinden fest. «Alles läuft für mich, es läuft gut. Leider hatte Nicki Pedersen den Sturz und konnte nicht weiterfahren. Von so etwas möchte ich nicht profitieren.»

Tat er aber: Pedersen wurde in seinem letzten Vorlauf in einem normalen Rennunfall von Jason Doyle abgeräumt, wegen Nacken- und Kopfschmerzen verzichtete der dreifache Weltmeister auf seinen Start im Rerun und schied damit vor den Halbfinales aus. Woffindens WM-Vorsprung wuchs von 13 auf 24 Punkte!

Matej Zagar war in denselben Sturz verwickelt, der Slowene fuhr aber weiter. Er gewann den Rerun, wurde im Halbfinale hinter Greg Hancock Zweiter und siegte im Finale. «Matej war kurz davor nach dem Sturz aufzuhören. Dann zu gewinnen verdient meinen Respekt», so Woffinden.

Mit seinem Sieg und 16 Punkten in Polen bleibt Zagar zwar Vierter im Gesamtstand, auf die vor ihm platzierten Hancock und Pedersen fehlen ihm aber nur noch ein und vier Punkte.

«Als ich auf der Strecke lag machte ich mir Sorgen um meine Gesundheit, nicht wo ich das Rennen beende», gab der 32-Jährige zu. «Das war eine harte Nacht, ich kann froh sein, dass ich mir keine schlimmeren Verletzungen zuzog. Nur der Bauch schmerzt sehr.»

Den zweiten Platz im Finale sicherte sich Weltmeister Hancock, der 17 von 21 Punkte eroberte: «Ich hatte bislang kein schlechtes Jahr, fuhr aber auch nicht in der Form, die ich gerne hätte. Jetzt läuft es wieder.»

Zmarzlik war auf dem besten Weg erneut aufs Podium zu fahren, nach einem groben Fahrfehler verlor er Rang 3 im Finale aber an Woffinden.

Ergebnisse Speedway-GP Landsberg/PL:

Vorläufe: 1. Tai Woffinden (GB), 15 Punkte. 2. Greg Hancock (USA), 12. 3. Matej Zagar (SLO), 11. 4. Bartosz Zmarzlik (PL), 11. 5. Niels-Kristian Iversen (DK), 9. 6. Michael Jepsen Jensen (DK), 9. 7. Peter Kildemand (DK), 9. 8. Chris Holder (AUS), 8. 9. Nicki Pedersen (DK), 7. 10. Jason Doyle (AUS), 6. 11. Andreas Jonsson (S), 6. 12. Maciej Janowski (PL), 5. 13. Chris Harris (GB), 5. 14. Troy Batchelor (AUS), 4. 15. Krzysztof Kasprzak (PL), 1. 16. Thomas H. Jonasson (S), 1. 17. Adrian Cyfer (PL), 1.

1. Semifinale: 1. Zmarzlik, 3 Punkte. 2. Woffinden 2. 3. Jensen 1. 4. Kildemand 0.

2. Semifinale: 1. Hancock 3. 2. Zagar 2. 3. Iversen 1. 4. Holder 0.

Finale: 1. Zagar 3. 2. Hancock 2. 3. Woffinden 1. 4. Zmarzlik 0.

Stand nach 8 von 12 Läufen: 1. Woffinden, 109 Punkte. 2. Pedersen 85. 3. Hancock 82. 4. Zagar 81. 5. Iversen 70. 6. Holder 69. 7. Doyle 66. 8. Jensen 64. 9. Janowski 63. 10. Jonsson 51. 11. Kildemand 46. 12. Batchelor 40. 13. Harris 39. 14. Jonasson 38. 15. Jaroslaw Hampel (PL), 31. 16. Kasprzak 26. 17. Zmarzlik 17.

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