Nach Gaststart: MPB will mit Gradinger in die SSP-WM

Von Esther Babel
Supersport-WM
Teamchef Marcel Bach und Thomas Gradinger (v.l.)

Teamchef Marcel Bach und Thomas Gradinger (v.l.)

An vergangenen Wochenende war IDM-Leader Thomas Gradinger mit einer Wildcard bei der Supersport-WM auf dem Lausitzring an Start. Nach Rang 9 plant Teamchef Marcel Bach den Aufstieg in die 600er-Weltmeisterschaft 2018.

Für Marcel Bach, Chef des Teams MPB und sonst in der IDM Superbike und der IDM Supersport unterwegs, hielt sich die Aufregung vor der Abreise an den Lausitzring in Grenzen. Immerhin trat das in diesem Jahr neu gegründete Team nicht nur mit Stefan Kerschbaumer und Daniel Kartheininger bei der IDM Superbike an. Mit Thomas Gradinger, Führender der IDM Supersport 600, hatte man auch eine Wildcard für den WM-Lauf ergattert.

«Es liegt ja auch in meinem Interesse und dem des Teams, dass ich nicht nervös bin», erklärte er gegenüber SPEEDWEEK.com. «Ich war vorher eher gespannt, auch auf die Erfahrungen, was uns da eventuell 2018 erwarten könnte.»

Denn das ist das Ziel von Bach und seinem jungen Team ist der Einstieg in die Supersport-Weltmeisterschaft! Erst Gespräche mit Veranstalter Dorna standen schon an diesem Wochenende auf dem Programm.

Techniker Thomas Kubiak hatte extra für das Lausitzring-WM-Event eine neue Yamaha R6 mit allen Schikanen aufgebaut. Gradinger konnte vorab ein paar Runden in Oschersleben drehen, am Rennwochenende begeisterte der Österreicher im Rennen als Neunter.

Ein günstiges Vergnügen war der Wildcard-Einsatz nicht. «Abgesehen von den Kosten drumherum, muss man ja auch Stunden investieren, um so einen Motor WM-tauglich zu kriegen. Aber unsere Perspektive ist klar, wir wollen 2018 mit Thomas die Supersport-WM bestreiten», bestätigte Bach. «Erste Kontakte sind schon geknüpft und erste Termine habe ich schon in Sachen WM gehabt.»

Bach selbst konzentrierte sich inzwischen in der IDM ganz auf seine Funktion als Teamchef. Selber fahren ist nur noch in der Deutschen Langstrecken Championship angesagt. «Der Start in der IDM war für mich nur ein Hobby», erklärt der 27-Jährige, «es wartet jetzt keine große Karriere als Fahrer auf mich und meinen Spaß hol ich mir bei der DLC. Außerdem wurden durch den WM-Einsatz sowieso einige Sachen, privat und im Job zurückgestellt. Das passt schon.»

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