Formel 1: Ein selten kurioser Unfall

Krummenacher überzeugt: «Bringt in der Schweiz mehr»

Von Ivo Schützbach
Randy Krummenacher (li.) wurde 2016 WM-Dritter

Randy Krummenacher (li.) wurde 2016 WM-Dritter

In der Supersport-WM feierte Randy Krummenacher als Gesamtdritter 2016 seine größten Karriereerfolge, 2018 kehrt er mit Yamaha in diese Klasse zurück. Der Zürcher Oberländer verspricht sich viel davon.

Als Randy Krummenacher 2016 nach neun Jahren im Grand-Prix-Sport (125 ccm und Moto2) in die Supersport-Klasse wechselte, schlug er sofort bombig ein: Den Saisonstart in Australien gewann der heute 27-Jährige, die ersten vier Rennen führte er die Weltmeisterschaft an. Mit einem Sieg und drei Podestplätzen in zwölf Rennen beendete Krummi die Saison als Gesamtdritter hinter Kenan Sofuoglu und Jules Cluzel. Zur Silbermedaille fehlten ihm nur zwei Punkte!

In die Klasse seiner größten Erfolge kehrt der Schweizer nach nur einer Saison in der Superbike-WM für nächstes Jahr zurück, wie SPEEDWEEK.com exklusiv berichtete.

Krummenacher will bei Evan Bros. und mit Yamaha neu beginnen und verzichtet deshalb auf Personal aus seinem jetzigen Team Kawasaki Puccetti – auch auf seinen Crew-Chief Andrew Pitt. «Ich habe mir die Werkstatt angeschaut und mit den Leuten gesprochen», schilderte der Grüter. «Ich habe ihnen gesagt was ich will und wie ich es sehe, dass man gewinnen kann. Sie haben den gleichen Plan wie ich. In Imola hat Gamarino das Rennen angeführt, das heißt, dass das Team einen Riesenjob macht.»

Das Team Evan Bros., Krummi und der Schweizer Yamaha-Importeur Hostettler schmieden derzeit ein starkes Bündnis für die nächste Saison. Laut Krummi ist das Projekt so vielversprechend, dass er dafür auch den Rückschritt von der Superbike- in die Supersport-WM gerne in Kauf nimmt.

«In Italien hat es mir sehr viel gebracht Superbike zu fahren, sie kennen mich jetzt mehr», ist Krummenacher bewusst. «Wenn die Kombination Yamaha, ich und Podium fahren in der Supersport-WM stattfindet, dann glaube ich aber, dass mir das zusammen mehr bringt, als Platz 10 bis 15 in der Superbike-WM. In der Schweiz ganz sicher.»

«Randy kenne ich seit seinen ersten Runden in der Moto2-WM», sagte Evan-Bros-Teameigentümer Fabio Evangelista gegenüber unseren Kollegen von Corsedimoto. «Er hat letztes Jahr gezeigt, dass er unter den richtigen Voraussetzungen viel leisten kann. Randy mag die neue Yamaha R6, die Verhandlungen mit Yamaha Hostettler laufen. Ich hoffe, dass bis Ende September alles definiert ist.»

Christian Gamarino, aktueller Teamfahrer und WM-14., könnte als zweiter Pilot im Team bleiben. Evangelista: «Wir sind glücklich mit ihm und möchten ihn behalten. Er wäre ein perfekter Teamkollege für Randy.»

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