Großartiger Thomas Gradinger (4.): «Rennen war geil»

Von Kay Hettich
Supersport-WM
Thomas Gradinger stürmte in Magny-Cours zu seinem besten Saisonergebnis

Thomas Gradinger stürmte in Magny-Cours zu seinem besten Saisonergebnis

Beim Supersport-Meeting in Magny-Cours erreichte Thomas Gradinger als Vierter sein bestes WM-Ergebnis. Der talentierte Österreicher hat damit mächtig Eindruck hinterlassen.

Nur Platz 12 in der Superpole, doch Thomas Gradinger zeigte am Freitag mit Platz 9 und im dritten Training als Siebter, dass er beim elften Supersport-Meeting 2018 in Magny-Cours zu mehr in der Lage ist.

Der Österreicher im kriselnden Nerds Racing Team zeigte dann am Rennsonntag seine bisher beste Saisonleistung: Platz 4, seine schnellste Rennrunde von 1:41,497 min eine halbe Sekunde schneller als in der Superpole.

SPEEDWEEK.com sprach mit dem aufstrebenden 22-Jährigen über sein Rennwochenende in Frankreich.

Thomas, Platz 4 ist dein bestes Saisonresultat – es scheint bei dir stetig bergauf zu gehen!

Ich glaub's eigentlich noch gar nicht. Ich habe mir vor Magny-Cours gesagt, dass ich ein Top-5-Ergebnis einfahren muss. Nach Portimão habe ich mir vorgenommen, dass ich mich mehr konzentriere aber auch mehr Spaß habe. Hier hat es dann auch vom ersten Training gut funktioniert, nur die Superpole war ein Manko. Im Rennen ist es dafür richtig geil gelaufen.

Du bist Rookie in der Supersport-WM bist und jetzt schon im Rennen Vierter. Kann man schon sagen, dass du dich an der Weltspitze etabliert hast?

Wenn ich einen guten Tag habe, kann ich auf jeden Fall eine Weile mitfahren, zum Ende hin fehlt mir noch etwas die Erfahrung mit den rutschigen Reifen. Da habe ich heute einiges verloren. Ich war zwar nicht direkt vorne dran, ob ich vielleicht dann vielleicht länger mitfahren kann.

Dass du den Speed hast, hast du heute bewiesen!

Ich will keine Prognosen für die Zukunft abgeben, wenn ich aber auch die Superpole in den Griff bekomme, könnte ich häufiger in die Top-5 fahren. Ich will es in er Superpole aber immer noch zu sehr mit der Brechstange und baue dann zu viele Fehler ein. Teilweise habe ich richtig gute Sektorzeiten, das bringt aber nichts, wenn ich diese nicht zusammen bringe. Im Rennen habe ich mir dann einfach gesagt, locker bleiben.

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