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Wie es mit MV Agusta im Superbike-Paddock weitergeht

Die Superbike-WM 2019 wird ohne MV Agusta stattfinden, dennoch wird der imageträchtige italienische Hersteller wohl im Fahrerlager der seriennahen Meisterschaft bleiben. Welche Hürden zu überwinden sind.

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Die Verkaufszahlen von MV Agusta in Deutschland sind gering, der Marktanteil tendiert gegen null. Das Spitzenmodell, die MV Agusta F4, gibt es nach wie vor nur mit Euro3, entsprechend gering ist die Anzahl der Neuzulassungen – europaweit. Ein Engagement in der Superbike-WM macht für MV Agusta daher keinen Sinn.

Das sportliche Image will der italienische Hersteller zukünftig in der Moto2-WM pflegen, auch wenn die dort eingesetzte Technik nichts mit dem Werk in Varese zu tun hat. Der Motor kommt von Triumph, das Chassis wird bei Suter Industries in der Schweiz hergestellt.

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Vergleichsweise gefragt ist die F3 675, die seit 2017 die Abgasnorm Euro4 erfüllt. Hinter Yamaha beendet MV Agusta die Supersport-WM 2018 als Zweiter der Markenwertung und konnte mit Raffaele De Rosa fünf Podestplätze einfahren. Eine Fortsetzung des Engagements würde sportlich Sinn machen. Zu verdanken wäre das dem Schweizer Andrea Quadranti, der im Winter von 2015 auf 2016 das ursprüngliche Werksteam übernahm.

Finanziell bringt sich MV Agusta jedoch nicht ein, Quadranti musste den Großteil des Budgets stemmen und auch für die Weiterentwicklung sorgen. MV Agusta half in der Vergangenheit lediglich mit etwas Material und Know-how. "Nur mit Supersport weiterzumachen, ist besser als nichts", sagte Quadranti gegenüber SPEEDWEEK.com. "Dann kann MV Agusta das Design verkaufen für Replikas, die Anschlussmärkte machen auch für mich Sinn. Ich muss aber sicher sein, dass ich keinen einzigen Euro reinstecken muss, ich habe genug Geld verloren. Ich möchte eher etwas zurückhaben. Für wen mache ich das? Ich bekomme kein bravo, nichts."

Die F3 675 für 2019 leistet in Serie 133 PS bei 14.570/min, verfügbar ist auch ein Racing-Kit. Manko des hübschen Dreizylinder-Motorrads: Der Motor ist wenig standfest. In Katar musste De Rosa aus der Boxengasse ins letzte Saisonrennen starten, weil er einen zusätzlichen Motor benötigte. "Für mich ist wichtig, dass ich das Team wieder in die eigenen Hände nehme. Wir wollen erreichen, dass die Haltbarkeit des Motors besser wird – seit September haben wir einiges erreicht", erklärte Quadranti. "Viel wird auch davon abhängen, wie sich das technische Reglement entwickelt und wie hoch die einzelnen Motoren drehen dürfen."

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Die Vorbereitungen für die Saison 2019 stehen bei Quadranti noch am Anfang. "Ich möchte gerne weitermachen mit Supersport, bestätigt ist das aber noch nicht", hielt der Tessiner fest. "Ich habe auch noch keinen Fahrer. Zuerst muss ich schauen, dass ich das Personal behalte. Einen Fahrer finde ich auch im November noch."

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