Nach Motor-Sorgen in Spa: Mercedes-Teamchef Toto Wolff spricht Klartext
Mercedes-Wunderkind Kimi Antonelli konnte den GP in Spa zwar für sich entscheiden, allerdings kämpfte er wie sein Teamkollege mit Motor-Sorgen. Teamchef Toto Wolff reagiert mit einer klaren Message.
Beide Mercedes-Stars wunderten sich nach dem Start zum jüngsten GP auf dem Circuit de Spa-Francorchamps über den fehlenden Speed auf den Geraden. WM-Leader Kimi Antonelli, der das Rennen in Belgien dennoch für sich gewinnen konnte, gestand: «Das war echt verrückt! Um ehrlich zu sein, ich war so verwirrt, was da passierte, weil Max vor Eau Rouge an mir nur so vorbeiflog, und dann überholte ich ihn wieder. Dann sah ich Charles fast neben mir, und ich dachte mir: ‚Was zur Hölle ist hier los?‘ Ich hatte keine Ahnung.»
Und George Russell, der zurückfiel und schliesslich Opfer einer unverschuldeten Kollision mit Lewis Hamilton wurde, klagte: «Ich hatte ein Problem mit dem Boost, der Turbo funktionierte nicht richtig deshalb hatte ich null Prozent Batterie-Power, als ich oben bei der Eau Rouge ankam. Das war ehrlich gesagt einfach nur gefährlich. Ich wurde von drei Autos überrollt und hätte gar nicht erst in diese Situation geraten dürfen – das ärgert mich am meisten.»
Nicht nur George Russell kämpfte mit Problemen
Teamchef Toto Wolff klärte gleich nach dem Fallen der Zielflagge bei den Kollegen von «Sky Sports F1» auf: «Wir hatten mit allen Mercedes-Motoren ein Problem, das dazu führte dass wir auf den Geraden weniger Power hatten.»
Und vor dem nächsten Kräftemessen in Budapest spricht der Wiener Klartext: «Bisher haben wir bei jedem Rennen gezeigt, dass wir die nötige Performance haben. Allerdings konnten wir dieses Potenzial noch nicht ausreichend in Ergebnisse umsetzen. Wir haben durch selbstverschuldete Probleme Punkte verloren und sind uns bewusst, dass wir uns verbessern müssen.»
Wolff verspricht: «Das Team arbeitet mit Hochdruck daran, die Probleme zu verstehen, sie zu beheben und sicherzustellen, dass wir beiden Fahrern die Mittel an die Hand geben, die sie benötigen, um jedes Rennwochenende optimal zu gestalten.»
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