Offiziell: Oli Bayliss fährt mit Yamaha erstmals WM
Am letzten Februar-Wochenende werden wir beim Auftakt der Supersport-WM 2020 in Australien das WM-Debüt des 16-jährigen Oliver Bayliss erleben, Sohn des dreifachen Superbike-Weltmeisters Troy.
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Regelmäßige Besucher von SPEEDWEEK.com wussten bereits von den Plänen von Oliver Bayliss: Der Youngster wird mit dem Team Cube Yamaha, seiner Truppe aus der Australischen Meisterschaft, beim WM-Start auf Phillip Island dabei sein. Das bestätigte jetzt die Föderation Motorcycling Australia.
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"Ich bin aufgeregt und dankbar, dass ich diese Chance erhalte", sagte der Queenslander zu seinem WM-Debüt. "Es wird interessant zu sehen, wo ich gegen einige der schnellsten Fahrer der Welt stehe. Wenn ich mir die Rundenzeiten der letzten Jahre anschaue, dann wird es hart. Ich fahre neben der WM auch die Australische Meisterschaft, das wird ein anstrengendes Wochenende für mich und eine Herausforderung. Ich werde viel trainieren, um fit genug zu sein." Bereits als kleiner Junge wuselte Oli im SBK-Fahrerlager umher, "viele der Mechaniker meines Vaters sind noch immer dabei", bemerkte der 16-Jährige. "Der Unterschied zwischen den Motorrädern in der WM und der Australischen Meisterschaft beträgt 10 bis 15 PS, das macht pro Runde ein bis zwei Sekunden aus. Vor dem WM-Wochenende werde ich an den offiziellen Testfahrten auf Phillip Island teilnehmen."
Vater Troy, dreifacher Superbike-Weltmeister, ergänzte: "In seinem ersten 600er-Jahr 2019 habe ich ihm viel beigebracht. Nicht nur, wie man das Motorrad fährt, sondern auch, wie man mit dem Team spricht und die Abstimmung anpasst. Er hat sich stark verbessert. Der größten Herausforderung müssen sich Kim und ich stellen, weil wir ihm doppelt so oft wie normal zusehen werden."
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Cube Yamaha nahm bereits mehrfach an WM-Rennen teil und eroberte bei Gaststarts auf Phillip Island schon Punkte.
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Australien hat einige der besten Supersport-WM-Piloten hervorgebracht: Andrew Pitt (2001 & 2008), Chris Vermeulen (2003) und Karl Muggeridge (2004) wurden Weltmeister. Sehr erfolgreichen waren auch Broc Parkes (32 Podestplätze) und Kevin Curtain (21).
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