Scassa: «Die Yamaha hat mehr Power»

Von Jörg Reichert
Supersport-WM
Die Yamaha-R6 wirkt unter Luca Scassa wie ein Pocket-Bike

Die Yamaha-R6 wirkt unter Luca Scassa wie ein Pocket-Bike

Eigentlich wechselte Luca Scassa wegen eines Werksmotorrads von Triumph in die Supersport-WM, doch er bekam eine Yamaha - kein schlechter Tausch, findet der Italiener.

Immerhin hat das Motorrad bereits 2009 mit Cal Crutchlow einen WM-Titel eingefahren und sollte daher auch noch 2011 für Podiumsplätze gut sein. «Wir sind jetzt konkurrenzfähiger als vorher», kann Scassa der kurzfristigen Entwicklung viel Positives abgewinnen. «Das Team und Triumph hatten eine Meinungsverschiedenheit und plötzlich standen wir ohne Bikes da. Mein Eindruck von der Yamaha ist, dass sie sehr schnell ist und der Motor viel Power hat. Ganz sicher mehr als der der Triumph.»
 
Doch mit 185 cm gehört der 27-Jährige nicht zu der kleineren Sorte Rennfahrer und die im Gegensatz dazu sehr kompakte Yamaha-R6 bietet seinem Steuermann wenig Platz - [*Person Cal Crutchlow*] hatte mit 168 cm da schon die passendere Körperlänge. «Stimmt, die Yamaha ist sehr klein und ich bin das Gegenteil», fiel Scassa auf. «Ich brauchte beim Portimao-Test einen vollen Tag, um eine optimale Position für die Fussrasten zu finden. Für die Triumph hatte ich schon eine gute Basisabstimmung, mit der Yamaha stehen wir noch ganz am Anfang.»
 
«Wenn wir beim Test in Phillip Island gutes Wetter haben, gehe ich mit drei Testtagen in die Saison. Aber ich habe ein grossartiges Team, ein starkes Bike und hohe Ziele», freut sich der Italiener auf sein Debüt in der Supersport-WM.

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