Intermoto will an die Spitze

Von Jaromir Havranek
Von Youngster Romain Lanusse wird nicht zu viel erwartet

Von Youngster Romain Lanusse wird nicht zu viel erwartet

Für den tschechischen Teamchef Josef Kubicek war es keine leichte Entscheidung, nach vielen Jahren bei Honda zu Kawasaki zu wechseln.

Mit Gino Rea hatte das Intermoto-Team letztes Jahr einen Rohdiamanten. Stürze und Ausfälle verhinderten mehr als einen Sieg, einen dritten Platz und WM-Rang 11. 2012 starten die Tschechen mit Fabien Foret und dem jungen Romain Lanusse – und auf Kawasaki statt wie bisher auf Honda.

Kawasaki Intermoto Step ist diese Saison offiziell das Satellitenteam der Werksmannschaft DeltaFin Lorenzini. Die Motorräder sind den letztjährigen Werksbikes von Motocard.com sehr ähnlich, sie wurden übernommen.

Die grösste Änderung betrifft die Federelemente: Es wurde von Showa zu K-Tech gewechselt. Motoren wurden von Akira Technology in Frankreich geliefert, wo auch viele japanische Spezialisten arbeiten.

Die Idee, zu Kawasaki zu wechseln, wurde von Lanusse auf den Tisch gebracht. Er hat Kawasaki France hinter sich, sie wollen den 17-Jährigen entsprechend unterstützen. Weil wenig Geld vorhanden war, sollte Kubicek nur einen Fahrer ins Rennen schicken. Nach einigen Wochen ergab sich die Möglichkeit, einen zweiten Fahrer zu nennen. Step konnte zwischen David Salom, Fabien Foret und Massimo Roccoli wählen. Der Italiener einigte sich mit Bike Service Yamaha, da waren es noch zwei. Kawasaki überlegte, bei Step drei Fahrer aufzubieten. Weil sich dieser Plan nicht umsetzen liess, wurde Salom bei Pedercini Kawasaki für die Superbike-WM untergebracht, Foret (Weltmeister 2002) bleibt der Supersport-Klasse erhalten.

Kubicek tut sich in der Definition der Ziele schwer: «Ich weiss nicht genau, wo wir momentan stehen. Aber ich will das Intermoto-Team definitiv dorthin zurückbringen, wo wir schon in den Saisons 2009 und 2010 waren: beste Nicht-Werksmannschaft. Einige Podestplätze wären auch nett. Aber das wird nicht einfach. Foret ist nach wie vor siegeshungrig, Lanusse hat wenig Erfahrung. Aber einer, der Rennen in der Superstock-600-EM gewann, kann kein schlechter Fahrer sein.»

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