Kevin Wahr ersetzt David Linortner am Nürburgring

Von Esther Babel
Supersport-WM
WM-Pilot David Linortner erleidet bei einem Autounfall ein Schleudertrauma und muss auf den Nürburgring-Einsatz verzichten. IDM-Leader Kevin Wahr übernimmt den Job.

Nach dem schwierigen Supersport-WM-Wochenende in Silverstone bekam David Linortners PTR-Honda einen neuen Motor spendiert, der Österreicher trainierte fleißig und freute sich schon sehr auf das Rennen am Nürburgring. Denn dort konnte er letztes Jahr mit Rang 8 sein bestes WM-Ergebnis einfahren.

Am Sonntag nahm die Vorbereitung jedoch eine unglückliche Wende. Bei einem Autounfall in Ungarn zog sich Linortner ein Schleudertrauma zu. Daher kann der Wiener am Nürburgring nicht starten.

Das Management von Team und Fahrer konnten in der kurzen Zeit gemeinsam einen adäquaten Ersatz finden. Der aktuelle IDM-Spitzenreiter Kevin Wahr wird an der Stelle von David Linortner für das Team an den Start gehen und die Sponsoren des Projekts entsprechend präsentieren.

«Natürlich bin ich sehr enttäuscht und traurig, dass ich auf meiner Lieblingsstrecke nicht starten kann», erklärt Linortner. «Auf einer anderen Strecke hätte mich das nicht so hart getroffen, aber am Nürburgring ist das natürlich sehr bitter. Ich hoffe, bald wieder fit und voll einsatzfähig zu sein und wünsche Kevin alles Gute bei seinem Einsatz. Letztes Jahr um diese Zeit hatten wir am Sachsenring noch einen super Fight um den Sieg in der IDM, den ich dort letztes Jahr einfahren konnte.»

«Ich hatte eigentlich damit gerechnet», meint Wahr, der in der IDM Supersport mit einer Yamaha unterwegs ist, «mir die WM-Rennen am Nürburgring als Zuschauer anzuschauen. Dass ich nun so kurzfristig auf die PTR Honda steigen darf, freut mich auf der einen Seite sehr, auf der anderen wünsche ich Lino natürlich alles Gute. Wie sich der Umstieg auf die Honda für dieses Rennen gestaltet, ist schwer einzuschätzen. Ich denke aber, dass das Paket stimmt und werde versuchen meinen Job bestmöglich zu machen. Mein Dank geht natürlich an die Sponsoren, das PTR-Team und Günter Knobloch, der das Ganze als Lino´s Manager so kurzfristig eingefädelt hat.»

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