DMC trennt sich von Lorenzini – und setzt auf Yamaha

Von Kay Hettich
Supersport-WM
Kevin Coghlan auf Yamaha beim Portimao-Test

Kevin Coghlan auf Yamaha beim Portimao-Test

Für das russische DMC treten in dieser Saison Kevin Coghlan und Alexey Ivanov an. Markus Eschenbacher betreute die neuen Yamaha beim erste Test.

2013 hatte sich das DMC mit dem finanzschwachen Lorenzini-Team verbündet und erzielte mit Kevin Coghlan und Kawasaki einige Achtungserfolge, zum Beispiel Platz 3 auf dem Nürburgring. Die Partnerschaft sollte in diesem Jahr fortgesetzt werden, doch die Italiener überspannten den Bogen und forderten für die technische Betreuung zu viel Geld.

Daher hat DMC beschlossen, seinen eigenen Weg zu gehen: 2014 werden vom Deutschen Tuning-Künstler Thomas Kubiak zwei Yamaha-R6 für das Team vorbereitet. Teammanager Sergey Glagolev stimmt diese Neuerung besonders zufrieden. «Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Yamaha ein äußerst konkurrenzfähiges Motorrad ist. Außerdem bin ich besonders glücklich darüber, dass wir dieses Jahr mit Markus Eschenbacher arbeiten werden», sagte Glagolev.

Übrigens: Bei den beiden Yamahas handelt es sich nicht um die Yakhnich-Yamaha aus dem letzten Jahr. Es sind jene R6, mit denen Jesco Günther 2011 IDM Supersport-Champion wurde.

Das Team wird 2014 unter dem Namen DMC Panavto-Yamaha auftreten. Hauptsponsor Panavto betreibt in Osteuropa eine Händlerkette für Mercedes und Yamaha. Die ersten Testfahrten fanden vor wenigen Tagen in Portimao statt.

«Wir müssen lernen, wie wir aus diesem Bike das Maximum herausholen», sagte Kevin Coghlan, der mit der Yamaha nun zum erweiterten Favoritenkreis zählen dürfte. «Zunächst muss ich wieder auf Tempo kommen, denn ich bin seit letzten November nicht mehr gefahren. Ich hoffe, dass wenn wir nach Australien aufbrechen, wir schon ein paar anständige Rundenzeiten fahren konnten.»

Weil Vladimir Ivanov nach seinem schweren Unfall in Imola 2013 noch nicht gesund ist, wird sein Namensvetter Alexey Ivanov die zweite DMC-Yamaha fahren. Er ersetzte Vladimir bereits in der letzten Saison. «Das Motorrad hat einen elektronischen Gasgriff, was bei der Motorbremse helfen wird – das ist in einem Rennen sehr wichtig. Natürlich muss ich mich erst daran gewöhnen», gibt Ivanov zu bedenken. «Die Yamaha ist ein anderes Motorrad, der Radstand ist kürzer. Aber ich denke positiv und freue mich auf unsere ersten Ergebnisse.»

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