Kein US-Weltmeister: Patrick Jacobsen will das ändern

Von Peter Fuchs
Patrick Jacobsen will Weltmeister werden

Patrick Jacobsen will Weltmeister werden

Patrick Jacobsen, aktuell Dritter der Supersport-Weltmeisterschaft, hat turbulente Monate hinter sich. Wie er seine Titelchancen einschätzt und was er für die Zukunft plant.

Patrick Jacobsen ist mit dem Kawasaki Intermoto Racing Team in die Saison 2015 gestartet, nach der Teampleite (Teamchef Josef Kubicek verschwand spurlos) wechselte der Amerikaner in das Honda-Team Core Motorsport Thailand.

Der Amerikaner übernahm bei Core den Platz des geschassten Thailänders Ratthapark Wilairot, die Honda CBR600RR wird vom niederländischen Tuner Ten Kate vorbereitet. «Sobald ich das Motorrad kennengelernt hatte, lief es richtig gut», so Jacobsen. «Die Honda schien sofort zu meinem Fahrstil zu passen. Es ist ein kleines Motorrad, sehr unruhig. Ich liebe alles an ihr.»

Die Supersport-Piloten haben bis zum Rennen in Malaysia am 2. August Sommerpause, in Laguna Seca am 19. Juli werden nur die Superbikes am Start sein. Jacobsen wird seinen Kollegen in Kalifornien keinen Besuch abstatten, ein richtiges Heimspiel ist es für ihn ohnehin nicht.

«Ich wohne in New York, Kalifornien ist für mich wie nach England oder Spanien zu fliegen, das dauert sechs Stunden», hielt der 21-Jährige fest. «Ich bleibe daher wahrscheinlich zu Hause und schaue es mir im Fernsehen an, genau wie MotoGP. Es ist schön, mal eine Pause vom Fahrerlager zu haben, dort sind wir immer gefangen. Wenn du eine lange Pause hast, bist du motivierter zurück zu kommen, bist stark und willst einfach nur fahren.»

Für 2016 ist noch nichts definitiv, Optionen gibt es mehrere, sagt der WM-Dritte: «Ich weiß, dass Core mich auch nächstes Jahr will, ich habe schon mit ihnen gesprochen. Es wäre toll, wenn wir für die Supersport-WM 2016 ein Siegmotorrad haben und die WM gewinnen. Es wäre richtig cool, mal wieder einen amerikanischen Weltmeister zu haben.»

Den letzten Straßen-WM-Titel holte 2009 der Texaner Ben Spies auf Yamaha in der Superbike-WM. «PJ» könnte sich auch einen Start in der 1000-ccm-Klasse vorstellen. «Auf einem konkurrenzfähigen Motorrad würde ich gerne Superbike-WM fahren», sagt er. «Wenn Cluzel und Sofuoglu in den nächsten paar Rennen Probleme bekommen und ich noch Weltmeister werde, dann vielleicht schon nächstes Jahr.»

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