Der Türke Kenan Sofuoglu wurde 2015 zum vierten Mal Supersport-Weltmeister. Wie beliebt er in seiner Heimat ist, beweist die Wahl zum «Besten männlichen Sportler des Jahres».
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Bei den türkischen Sportawards werden jedes Jahr die besten Sportler ausgezeichnet. Kenan Sofuoglu (Kawasaki Puccetti) gewann dieses Jahr seinen vierten Weltmeister-Titel in der Supersport-Klasse und wurde dafür am Montag in Istanbul geehrt.
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Vier weitere Kandidaten waren in dieser Kategorie nominiert, doch Sofuoglu sammelte mit 14.679 Stimmen – das waren 70 Prozent aller – die Mehrheit. Seine Verfolger waren Taekwondo-Weltmeister Servet Tazegül und Tennisspieler Marsel Ilhan. Wie beliebt Sofuoglu in seiner nicht eben für Motorsport-Liebhaberei bekannten Heimat ist, zeigte sich beim einzigen Rennen in Istanbul 2013. Die Haupttribüne war voll besetzt, riesige türkische Fahnen waren gehisst. Was nach dem Sieg des heute 31-Jährigen abging, kann nur mit der Stimmung nach dem Endspiel bei der Fußball-WM verglichen werden. Sofuoglu wurde gefeiert, verehrt, angebetet, gehuldigt, um ein Haar heilig gesprochen.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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