Dominiert MV Agusta die Supersport-WM 2016?

Von Kay Hettich
Supersport-WM
Sehen wir 2016 mehr MV Agusta F3 an der Spitze mitfahren?

Sehen wir 2016 mehr MV Agusta F3 an der Spitze mitfahren?

Die beeindruckende Performance der MV Agusta F3 675 bleibt nicht folgenlos. 2016 werden wir mindestens fünf der schnellen Dreizylinder-Motorräder sehen.

2014 und 2015 kämpfte Jules Cluzel mit der MV Agusta F3 um den WM-Titel und auch seinem Teamkollegen Lorenzo Zanetti gelangen in der vergangenen Saison Siege und Podestplätze. Alex Baldolini und Nico Terol (als Ersatz für den verletzten Cluzel) gelangen ebenfalls Top-5-Platzierungen.

2016 werden weitaus mehr starke Piloten mit dem schnellen Motorrad aus Varesse ausrücken. Neben den beiden Werksmotorrädern (Jules Cluzel und Lorenzo Zanetti) bringt auch das neue ungarische Team Schmidt Racing zwei der bildschönen MV Agusta F3 an den Start (u.a. Nico Terol), das WM-erfahrene italienische Factory Vamag Team greift mit Roberto Rolfo an – der Haudegen sorgte 2013 für das erste WM-Podium des Dreizylinder-Bikes.

Mit GRT Racing kommt 2016 ein weiteres neues Team in die Supersport-WM. Mit dem Tschechen Miroslav Popov bestritt die Mannschaft des ehemaligen GP-Piloten Mirko Giansanti einen Gaststart in Jerez und steigt nun komplett in die Weltmeisterschaft auf. Als Piloten wurden der Brite Gino Rea und der Australier Aiden Wagner verpflichtet. «Kommende Saison haben wir ein ehrgeiziges und aufregendes Projekt», sagte Teammanager Filipo Conti. «Wir werden unseren Piloten bestes Material zur Verfügung stellen, damit sie ihr volles Potential ausschöpfen können.

Für Rea und Wagner ist der WM-Einstieg des MV Agusta Teams ein Glücksfall, ihnen drohte die Arbeitslosigkeit. «Ich hoffe dem Team die Ergebnisse geben zu können, die es sich erhofft. Es wird sicher ein Lernjahr für uns. Ich sehe aber keinen Grund, warum wir nicht bereits in der ersten Saison an der Spitze mitkämpfen können sollten. Die MV Agusta schein ein fantatisches Bike zu sein, ich bin in der Supersport-WM bisher nur Honda gefahren», sagte Rea.

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