Supercross-Cup 2017/18: Neuer Modus, Bar2Bar-Rennen

Von Kay Hettich
ADAC Supercross Cup
Das SX Stuttgart macht den Anfang im ADAC Supercross Cup 2017/18

Das SX Stuttgart macht den Anfang im ADAC Supercross Cup 2017/18

In fünf Wochen findet in Stuttgart das erste Meeting im ADAC Supercross Cup 2017/18 statt. Was Fans und Fahrer an Neuerungen erwartet.

Nach der Absage des Supercross München wird der neue ADAC Supercross Champion an nur noch drei an drei Wochenenden ausgemacht. Den Anfang macht Stuttgart am 10./11. November, gefolgt von Chemnitz am 1./2. Dezember. Das Finale findet dann in Dortmund am 12. bis 14. Januar 2018 in Dortmund statt. Der Ticketvorverkauf aller drei Veranstaltungen läuft bereits.

Das 35. Supercross Stuttgart präsentiert sich mit zahlreichen Neuerungen. Die «Bar2Bar-Rennen» sind zusätzliche Wettbewerbe, bei denen je zwei Fahrer auf einer Kurzstrecke von 450 Metern um den Sieg kämpfen – eine in den USA sehr beliebte Variante. Um den Sieg kämpfen die Top 3 der beiden Qualifikationsläufe. Zunächst treten die Zweit- und Drittplatzierten eines jeden Quali-Laufes gegeneinander an. Der Gewinner fährt anschließend gegen den Schnellsten seines Laufes, ehe es zum abschließenden Duell der beiden Sieger kommt. Die sechs Teilnehmer teilen sich ein Preisgeld, allerdings erhalten sie keine Zähler für die Tageswertung.

«In der Endabrechnung kann Bar2Bar aber das Zünglein an der Waage sein», erklärte Ilona Übelhör, Leiterin der Sportabteilung des ADAC Württemberg. Denn beim neuen Wettbewerb gibt es Punkte, die für die zweitägige Gesamtwertung in Stuttgart zählen.

Bei allen drei Events des Supercross-Cup 2017/18 wurde der Austragungsmodus der Klassen SX1 und SX2 geändert, um die Spannung zu toppen und Abläufe zu vereinfachen.

Fanden für die SX2-Fahrer bisheran beiden Tagen Qualifikations-Rennen ohne Publikum statt, so dürfen sie jetzt analog zur SX1 ihre entscheidenden Wettkämpfe am Abend vor gefüllten Zuschauerrängen austragen. Damit fallen auch die beiden gesondert durchgeführten Wertungsläufe weg, mit denen in der Vergangenheit der Tagessieger ermittelt wurde. Stattdessen gibt es nun zwei Qualifikationsrennen mit je elf Fahrern, von denen sich je fünf direkt für das Finale qualifizieren. Zwei weitere Finalplätze sind in einem Hoffnungslauf zu ergattern. Somit sind jeden Abend im Wettkampf 22 statt bisher elf SX2-Crosser zu sehen. Auch die SX1 wird auf diesen Wettkampfmodus umgestellt. Hier fallen drei Vorläufe und ein darauffolgender Hoffnungslauf weg, die bisher vor den beiden Qualifikationsrennen fürs Finale durchgeführt wurden.

Der neue Modus ist so angelegt, dass die Fans ihre Top-Fahrer genauso lange anfeuern können, wie das früher der Fall war. Denn: Die Rundenzahlen pro Rennen wurden entsprechend erhöht. „Bis zum Tagessieg sind es 35 Runden. Das war so und bleibt so“, sagt Ilona Übelhör „Das bedeutet längere Rennen mit noch mehr spannenden Zweikämpfen um die Plätze.“

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