Schlaflos vor dem Shakedown: Das sagt Lewis Hamilton über den neuen Ferrari
Wie sein Teamkollege Charles Leclerc durfte auch Lewis Hamilton auf der Ferrari-Hausstrecke in Fiorano die ersten Runden im SF-26 drehen. Das sagte der siebenfache Champion über die erste Ausfahrt.
Lange dauerte der Einsatz von Lewis Hamilton nicht: Wie sein Teamkollege Charles Leclerc durfte der Ferrari-Star auf dem Rundkurs von Fiorano nur wenige Runden in seinem neuen Dienstwagen drehen. Diese reichten aber aus, um dem siebenfachen Weltmeister den Schlaf zu rauben, wie er hinterher erzählte.
«Ich finde kaum Worte, um die Aufregung zu beschreiben, die dieser Tag mit sich brachte. Vergangene Nacht konnte ich nicht viel schlafen, weil ich wusste, dass es heute soweit sein würde. Die letzten Tage waren so spannend, es war toll zu sehen, wie das Auto entstanden ist und alle in die Box kamen, um loszulegen. Jeder hat so hart gearbeitet, um das möglich zu machen, und ich bin der Erste, der das Auto fahren darf – das ist ein Privileg und eine grosse Ehre», schwärmte der Rekord-GP-Sieger.
«Im Auto bin ich nicht mehr von roter Farbe umgeben, es ist weiss. Das fühlt sich anders an. Ich habe natürlich immer davon geträumt, in einem roten Cockpit zu sein, aber das Auto sieht grossartig aus. Als ich dann die Box verliess und in die ersten Kurve einbog, sah ich die Tifosi, und das ist eine wirklich emotionale Erfahrung», gestand der Formel-1-Star.
«Alles fühlt sich brandneu an, es ist auch ein Neuanfang. Und natürlich versuchst du gleich, ein Gefühl fürs Auto zu bekommen, mit dem ganzen Körper nimmst du jede noch so geringe Vibration wahr. Du versuchst, jede noch so kleine Information zu sammeln, die du in dieser kurzen Zeit bekommst», schilderte Hamilton.
Zuversicht vor Test-Start in Barcelona
«Und auch nur hier in Fiorano und bei Ferrari zu sein! Du weisst, dass dies der Start einer langen Reise ist, und die fühlt sich einfach richtig an. Ich denke, unsere Lage ist besser denn je, zumindest seit ich hier bin. Und jeder ist so motiviert und engagiert», schwärmte der 105-fache GP-Sieger.
Und WM-Sechste des Vorjahres betonte, dass er trotz des schwierigen Vorjahres zuversichtlich auf die anstehende Saison blickt: «Ich denke, wir schaffen das. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, um wirklich sicherzustellen, dass wir alle unsere Sorgfaltspflichten erfüllt haben. Wir verstehen dieses Auto wirklich. Und wir müssen wirklich schnell reagieren, sehr dynamisch sein. Aber ich habe das Gefühl, dass alle auf dem richtigen Weg sind. Deshalb bin ich mir sicher, dass wir es schaffen können.»
Weitere Erfahrungskilometer darf Hamilton beim Barcelona-Test sammeln, der ab Montag, 26. Januar auf der spanischen GP-Strecke über die Bühne gehen wird. Der erste gemeinsame Test dauert insgesamt fünf Tage, wobei jeder Rennstall jeweils drei Tage auf die Bahn darf – an welchen Tagen das passieren wird, ist dem Team überlassen. Die Wetterprognose lässt aber vermuten, dass viele Teams versuchen werden, früh loszulegen. Denn ab Dienstag sollen sich die Verhältnisse gemäss aktueller Vorhersage zunehmend verschlechtern.
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