Rallye Mexiko: Loeb Dritter, Führung für Sordo

Von Toni Hoffmann
WRC

Der neunfache Rekordchampion Sébastien Loeb hat beim seinem Comeback nach drei Jahren in der Rallye-Weltmeisterschaft in Mexiko wieder schnell mit dem dritten Rang zurückgefunden, es führt Dani Sordo.

Sébastien Loeb lieferte bei seinem WM-Comeback nach einer dreijährigen Pause nach fünf Entscheidungen bei der ersten Schotterrallye des Jahres in Mexiko kein schlechtes Ergebnis ab. Der sechsfache Mexiko-Sieger rangierte im Citroën C3 WRC mit einem Rückstand von 17,9 Sekunden auf dem dritten Platz, nur 1,3 Sekunden hinter seinem im letzten Jahr in Mexiko siegreichen Teamkollegen Kris Meeke. An der Spitze verwaltete Dani Sordo im Hyundai i20 Coupé WRC 16,6 Sekunden vor Meeke seine Führung.

«Für uns war es ein guter Morgen. Ich habe ziemlich schnell meinen Rhythmus gefunden. Ich gestehe aber, dass meine Startposition als elftes Fahrzeug mir geholfen hat», sagte der 78-malige Laufsieger Loeb. «Ich hatte für das Auto ein gutes Gefühl. Ich hatte mich bei diesen hohen Temperaturen für weiche Reifen entschieden. ich denke, das war auch richtig. Die richtige Reifenwahl wird wohl auf der zweiten Schleife am Nachmittag eine wichtige Rolle spielen. Es fühlt sich aber gut an, wieder zurück zu sein. Der neue Auto ist schnell, und das Fahren macht Spaß.»

Sehr zufrieden zeigte sich auch der Spitzenreiter Sordo. «Ich fühle mich gut. Ich bin mit meinem Ergebnis sehr zufrieden», meinte Sordo. «Das Auto läuft prima. Wir waren mit unserer Startposition zufrieden. Die zweite Passage ist aber nun für jeden gleich. Es wird aber für die Reifen hart. Die richtige Reifenwahl kann entscheidend sein.»

«Das war kein schlechter Morgen für uns. Ich war der einzige, der sich für zwei harte Reifen entschieden hatte. Ich weiß nicht, ob das richtig war, denn die Balance war nicht die beste. Nun müssen wir sehen, was beim zweiten Durchgang ist», führte Meeke an.

Zehn Sekunden hinter Ott Tänak im Toyota Yaris WRC (+ 21,4 Sekunden) beendete der fünffache Champion Sébastien Ogier, der als Taballenzweiter im Ford Fiesta WRC als Zweiter auf die Schotterpisten musste, den Vormittag auf Rang fünf. «Der Morgen war nicht leicht. Als Zweiter auf der Strecke ist auch nicht viel besser als der Erste. Ich habe hart gekämpft, aber meine Aufhängung stimmt nicht», meinte Ogier an.

Der Schweden-Sieger Thierry Neuville, der als Tabellenführer mit seinem Hyundai i20 den Straßenkehrer spielen musste, kam mit einem Rückstand von bereits 1:09,7 Minuten auf Rang neun in den Service. Er klagte über Schmerzen im Ellbogen, wollte aber nicht viel sagen.

Jari-Matti Latvala kämpfte wie im letzten Jahr in den Hochlagen mit über 2.000 Meter mit Überhitzungsproblemen des Motors seines Toyota Yaris WRC. Er lag mit einem Rückstand von 53,8 Sekunden an der siebten Position hinter Andreas Mikkelsen im Hyundai i20 Coupé WRC.

Rallye Mexiko – Stand nach der 5. von 22 Prüfungen:

Platz

Team/Auto

Zeit/Diff.

1.

Sordo/Del Barrios (E), Hyundai

54:05,9

2.

Meeke/Nagle (GB/IRL), Citroën

+ 16,6

3.

Loeb/Elena (F/MC), Citroën

+ 17,9

4.

Tänak/Järveoja (EE), Toyota

+ 21,4

5.

Ogier/Ingrassia (F), Ford

+ 31,4

6.

Mikkelsen/Jaeger (N), Hyundai

+ 32,7

7.

Latvala/Anttila (FIN), Toyota

+ 53,8

8.

Suninen/Markkula (FIN), Ford

+ 57,8

9.

Neuville/Gilsoul (B), Hyundai

+ 1:09,7

10.

Lappi/Ferm (FIN), Toyota

+ 1:22,6

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