Grönholm stapelt tief

Von Toni Hoffmann
«Magic Marcus» möchte in Portugal aufs Podium.

«Magic Marcus» möchte in Portugal aufs Podium.

Der Doppelweltmeister spielt seine Chancen bei seinem WM-Comeback in Portugal herunter.

Doppelweltmeister Marcus Grönholm zählt sich nach eigenen Aussagen bei seinem WM-Comeback nicht zu den Siegern beim vierten Lauf in Portugal. Er hofft aber dennoch auf ein gutes Ergebnis. An der Algarve wird der 30fache Laufsieger einen von Prodrive privat eingesetzten Subaru Impreza pilotieren. Es ist sein erster Einsatz in einem Subaru.

Die Rallye Portugal zählt zu den Lieblingsrallyes des Ex-Rallye-Rentners, gewonnen hat er sie aber noch nie. Dass sich dies zu seinen Gunsten am ersten April-Wochenende ändern könnte, glaubt er selbst nicht. Im letzten Jahr war der Ex-Rallye-Rentner bei der Rallye Portugal, dem zweiten IRC-Lauf, mit einem Ford Focus WRC als Sicherheitsfahrzeug unterwegs.

Der zweitägige Test in Spanien lässt ihn zuversichtlich auf seinen ersten Start als Privatfahrer nach zehn Jahren blicken. «Ich war mit den Tests sehr zufrieden. Ich war auch auf Anhieb schnell unterwegs», so der Subaru-Debütant nach dem 200 km-Test.

Einen direkten Vergleich zwischen seinem neuen Sportgerät, dem Subaru, und seinem letzten offiziellen Rallyefahrzeug, dem Werks-Ford Focus, lässt er nicht zu. «Ich kann beide nicht vergleichen. Dafür sind beide Autos einfach zu unterschiedlich», meinte «Magic Marcus» zu diesem Thema. «Der Subaru hat zum Beispiel ein 6-Gang-Getriebe, der Ford nur fünf Gänge. Auch in der Aufhängung unterscheiden sich stark. Den Subaru kannst du nicht wie einen Ford fahren.»

Er machte eine weitere Einschränkung, zugleich aber auch eine Erweiterung seiner Hoffnung. «Das Tempo von Loeb und der Ford-Piloten werde ich gewiss nicht mitgehen können. Das ist so hoch, das ist unmöglich», sagte er. Er hoffe auf einen guten Start und auf gute Zeiten. «Ich möchte aufs Podium», schraubte er etwas später sein persönliches Ziel höher. «Aber es gibt viele gute Fahrer, die das auch wollen. Für mich wird es in einem neuen Auto etwas schwierig sein, mich vor diese setzen zu können. Mehr weiss ich, wenn ich gestartet bin.»

Sein ehemaliger Arbeitgeber und Titelherausforderer Ford verpasste seinen Focus einen leichten Leistungsschub. Vor der ersten echten Schotter-Rallye in diesem Jahr wurden die Werksfahrzeuge mit einer neuen Motorausbaustufe ausgerüstet, die die Leistungs- und Drehmomentkurve verbessert.

Lesen Sie zur Rallye Portugal auch die SPEEDWEEK-Printausgabe Nr. 15 am Dienstag, 31. März 2009

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