Citroën behauptet Doppelspitze

Von Toni Hoffmann
WRC
Die Finnland-Spitzenreiter von Citroën

Die Finnland-Spitzenreiter von Citroën

Sébastien Loeb hat seine Führung am Freitagmittag beim achten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in Finnland verteidigt.

Citroën hat auch auf dem Terrain der fliegenden Finnen die diesjährige Schotterstärke weiter untermauert. Beim finnischen Schotter-Grand Prix um die Rallye-Hochburg Jyväskylä behauptete das Zwei-Zacken-Team am Freitagmittag seine Doppelspitze mit Sébastien Loeb 2,8 Sekunden vor Sébastien Ogier. Rivale Ford, in den letzten zwei Jahren Sieger beim finnischen Mächtigkeitsspringen, kam noch nicht so recht zum Zug. Der Vorjahressieger Jari-Matti Latvala rangierte im Fiesta RS WRC mit einem Rückstand von 9,4 Sekunden auf dem dritten Platz.

Sein Teamkollege Mikko Hirvonen, der am Donnerstag wegen seines Hinterradschadens mehr als zwei Minuten verloren hatte, trat auf den ersten drei Entscheidungen am Freitagvormittag mächtig aufs Gas. Mit drei Bestzeiten in Folge reduzierte der Finnland-Sieger von 2009, der am Sonntag 31 Jahre alt wird, seinen Rückstand von 2:02,7 Minuten auf 1:46,2 Minuten und machte im Gesamtklassement einen Sprung von der 36. Position auf den 15. Platz.

Normalerweise ist der Vortagessieger am nächsten Tag bei Schotterrallyes der grosse Verlierer. Nicht so auf den finnischen Waschbrettpisten, die sich mit einem eher sehr harten Untergrund präsentieren und daher auch hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten zulassen. Daher verlor Spitzenreiter Loeb fast so gut wie keine Zeit. «Bisher lief alles nach Plan. Wir müssen nur wenig die Pisten säubern. Ich fahre hier zu jeder Zeit am Limit», erklärte Loeb, Finnland-Sieger von 2002 und 2008. «Mikko ist für mich eine gute Referenz, weil wir sehen, ob die Pisten besser werden.»

«Ich versuche so hart wie möglich zu attackieren. Einige Passagen kenne ich ganz gut, weil ich da mal eine historische Rallye gefahren bin. Trotzdem weiss ich nicht, warum es in diesem Jahr so schwierig ist», gestand Latvala.

Petter Solberg belegte in seinem privaten Citroën DS3 WRC mit einem Rückstand von 27,4 Sekunden auf dem vierten Platz vor den beiden Ford Fiesta RS WFC von Jari Ketomaa und Mads Östberg. Dahinter folgt das Mini-Pärchen Dani Sordo und Kris Meeke.

In der Super 2000-Wertung hat inzwischen der Vorjahressieger Juho Hänninen im Fabia S2000 des Teams Red Bull Skoda um 6,2 Sekunden vor dem bisher führenden Ford Fiesta-Piloten Ott Tanak die Führung übernommen. Sein Teamkollege Hermann Gassner jr. konnte sich auf den vierten Gruppenplatz (2:18,5 Minuten) verbessern.
 

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