Loeb dominiert erneut Rallye Monte Carlo

Von Toni Hoffmann
WRC
Sébastien Loeb ist bei der «Monte» nicht zu bremsen

Sébastien Loeb ist bei der «Monte» nicht zu bremsen

Sébastien Loeb fährt beim Saisonauftakt zur Rallye-Weltmeisterschaft seine eigene Rallye. Hinter ihm führten Dani Sordo und Petter Solberg ein verbissenes Duell.

Der achtfache Rekord-Champion Sébastien Loeb hat die zweite Etappe der 80. Rallye Monte Carlo klar dominiert. Der 37-jährige Seriensieger baute mit fünf von sechs möglichen Tagesbestzeiten auf den teils vereisten Pisten im Citroën DS3 seine Führung aus. Nach 10 von 18 Prüfungen lag der fünffache «Monte»-Sieger 1:37,2 Minuten vor dem Mini-Piloten Daniel Sordo. «Das war heute ein perfekter Tag», freute sich der Titelverteidiger und 67-fache Gesamtsieger Loeb über seine Spitzenposition. Das Duell des Tages lieferten sich Sordo und Petter Solberg im offiziellen Ford Fiesta RS mit mehrmaligem Platztausch. Am Donnerstagabend musste sich aber Solberg um 3,7 Sekunden hinter Sordo auf dem dritten Rang einordnen.

«Wir hatten heute keine Probleme, und ich hatte die richtige Reifenwahl getroffen», ergänzte Loeb. Sein neuer Teamkollege Mikko Hirvonen tummelte sich wie im Vorjahr auf seinem fast schon angestammten vierten Platz. Der Vize-Champion lag im zweiten offiziellen Citroën 3:40,4 Minuten zurück. «Ich habe noch nicht meinen Rhythmus gefunden. Streckenweise war es sehr glatt. Da hatte ich kein gutes Gefühl», suchte Hirvonen nach einer Erklärung.

«Von mir aus kann es so weitergehen. Ich bin mit meinen Zeiten sehr zufrieden», freute sich Sordo. Sein Rivale Solberg legte am Ende des zweiten Tages wieder seinen Kampfgeist offen: «Wir haben zwar heute den zweiten Platz ganz knapp verloren, aber der Weg ins Ziel ist noch lang.»

Der WM-Dritte Sébastien Ogier beendete seine Premiere als Volkswagen-Werkspilot und seine Jungfernfahrt im von den Wolfsburgern eingesetzten Skoda Fabia S2000 mit einem Unfall ohne Personenschaden auf der letzten Tagesprüfung. Loebs ehemaliger Teamkollege überzeugte bislang mit einer guten Vorstellung als Gesamtsechster. Bei seinem Kampf mit Novikov um den fünften Platz dürfte er wohl etwas zu viel riskiert haben. Ford Fiesta-Pilot François Delecour rückte nach dem Ogier-Unfall auf den sechsten Platz vor.

Ergebnis nach der 2. von 4 Etappen, 10 von 18 Prüfungen (= 266,46 von 433,36 km) und 913 von 1772 Gesamtkilometern:

1. Sébastien Loeb/Daniel Elena (F/MC), Citroën DS3 WRC, 245:56,9 h.
2. Daniel Sordo/Carlos del Barrio (E), Mini John Cooper Works WRC, + 1.37,2 min.
3. Petter Solberg/Chris Patterson (N/GB), Ford Fiesta RS WRC, + 1:40,9
4. Mikko Hirvonen/Jarmo Lehtinen (FIN), Citroën DS3 WRC, + 3:40,4
5. Evgeny Novikov/Denis Giraudet (RUS/F), Ford Fiesta RS WRC, + 3:51,5
6. François Delecour/Dominique Savignoni (F), Ford Fiesta RS WRC, + 5:19,9
7. Pierre Campana/Sabrina de Castelli (F), Mini John Cooper Works WRC, + 6:49,6
8. Ott Tänak/Kuldar Sikk (EE), Ford Fiesta RS WRC, + 7:00,6
9. Per-Gunnar Andersson/Emil Alexsson (S), Proton Satria S2000, + 10:08,9
10. Kevin Abbring/Lara Vanneste (NL), Skoda Fabia S2000, + 10:31,4

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