WRC

FIA verkündet Promoter für die WM

Von - 29.09.2012 12:20

Die FIA hat auf der Sitzung des Weltrats am Freitag in Paris die längst überfällige Promoter-Frage gelöst.

Was lange währt wird endlich gut? Das wird sich ab 2013 in der Rallye-Weltmeisterschaft zeigen. Die FIA hat endlich den schon längst überfälligen Promoter für die Rallye-WM gefunden, besser gesagt, es sind sogar zwei. Die sportsman media group mit Sitz in München und Red Bull Media House aus dem österreichischen Wals sind die weltweiten Promoter der Rallye-WM.

Sie sollen sich ab 2013 für Investitionen, positive Entwicklungen und für eine bessere Vermarktung der Rallye-WM verantwortlich zeichnen. Zu den Hauptaufgaben zählen in enger Kooperation mit der FIA auch eine Image-Aufpolierung und auch die kommerzielle Wertsteigerung sowie die Ermöglichung von Live-Übertragungen und der innovative Weg über die digitalen Medien.

Die FIA hat zudem Eurosport Events als neuen Promoter für die Rallye-Europameisterschaft ab 2013 für zehn Jahre an sich gebunden. Wie dann die Zusammenarbeit von Eurosport mit der von der FIA nicht besonders beliebten Intercontinental Rally Challenge bestellt ist, bleibt vorerst noch offen.

Änderungen ab 2013

Um die Kosten zu reduzieren müssen die WRC-Teams nur einen Überseelauf (bislang zwei) bestreiten. Die WRC-Teams müssen sich einschreiben und mindest an sieben Läufen teilnehmen. Die FIA erlaubt aus Sicherheitsgründen nun auch bei Apshalt-Rallyes den Einsatz der so genannten «Schotterspione».

Die FIA führt in den der Fahrer- und Hersteller-WM untergeordneten Prädikatsmeisterschaften neue Bezeichnungen ein. Die bisherige Super-WM (SWRC) heisst ab 2013 WRC-2 und schliesst die Allradfahrzeuge (R5, R4 und Super 2000) ein. Ein spezieller Cup für die Gruppe N-Fahrzeuge wird in diese Kategorie integriert.

Die augenblickliche Produktionwagen-WM (PWRC) wird durch die FIA WRC-3 ersetzt. Zu dieser Kategorie zählen die zweiradgetriebenen Fahrzeuge R3, R2 und R1. Biede Wertungen sind für Teams, Fahrer und Beifahrer ausgeschrieben. Hierbei zählen die sechs besten von sieben Ergebnissen. Die kurzlebige WM-Akademie wird wieder in die Junior-WM unbenannt.
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