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Ducati denkt an Neuhomologation der Panigale

Von Ivo Schützbach
Ducati 1199 Panigale R: Schön, aber zu langsam

Ducati 1199 Panigale R: Schön, aber zu langsam

Die Zusammenarbeit zwischen Ducati und Partner Alstare wird intensiviert. Doch reicht das, um die lahme 1199 Panigale konkurrenzfähig zu machen?

Ducati erlebt die mieseste Superbike-WM-Saison aller Zeiten. Die ersten acht Saisonrennen ohne Sieg litt Ducati letztmals 2005, damals wurden die ersten sieben Rennen von Suzuki gewonnen. Erst im neunten Lauf in Silverstone triumphierte der Franzose Régis Laconi für Ducati.

Die ersten acht Rennen ohne Podestplatz: Das gab es noch nie. 2013 kam noch kein Ducati-Pilot über einen siebten Platz hinaus – Carlos Checa in Lauf 1 im MotorLand Aragón.

Längst fragen sich die Verantwortlichen, ob sich die jetzige Ducati 1199 Panigale R mit dem bestehenden Reglement in eine Siegmaschine verwandeln lässt. Ducatis Superbike-Projektleiter Ernesto Marinelli räumte schon vor Wochen ein, dass dies schwer wird.

Ducati-Rennchef Bernhard Gobmeier denkt bereits einen Schritt weiter, kann sich vorstellen, dass es für 2014 eine Neuhomologation gibt. Von dieser, nennen wir sie Panigale RR, müsste Ducati innerhalb zwei Jahren 2000 Stück produzieren, 1000 pro Jahr. Produktionskapazitäten sind im Werk in Bologna vorhanden, die Marktnachfrage dürfte genügend sein. Mit einer RR hätte Ducati die Möglichkeit, alle Missstände am jetzigen Motorrad zu beheben und 2014 richtig anzugreifen. Die laufende Saison würde als Entwicklungsjahr abgehakt.

Keine Regeländerung zugunsten Ducatis

«Ein Evolutionsmodell hat zwei Missionen», erklärte Gobmeier gegenüber SPEEDWEEK.com. «Einerseits braucht man etwas für den Markt, für den Kunden, deshalb machen wir das Motorrad-Geschäft ja. Wenn dabei noch eine Verbesserung für den Rennsport abfällt, ist es umso besser. Das Schöne bei Ducati ist, dass Serienentwicklung und Rennabteilung permanent miteinander reden. Entweder legt man beim Motorrad nach – oder bei den Regeln.»

Am Reglement der Superbike-WM werden sich für 2014 zwar zahlreiche Dinge ändern (Kostendeckel für Bremsen, Federelemente, Motorräder uvm.), doch nichts, was das Kräfteverhältnis zwischen den 1000-ccm-Vierzylindern und der zweizylindrigen Ducati mit 1200 ccm zugunsten der Italiener verbessert. Ducati bleibt nichts anderes übrig, als die eigene Leistungsfähigkeit zu steigern. Viele Experten sehen in einem Evolutionsmodell die einzige Möglichkeit, um dies zu erreichen.

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