Supercross-WM

Jason Anderson (P2) entschuldigt sich bei Ken Roczen

Von - 13.01.2019 21:25

Nach seinem aggressiven Manöver gegen Honda-Werksfahrer Ken Roczen entschuldigte sich Titelverteidiger Jason Anderson (Husqvarna) auf dem Podium für seine raue Gangart beim 2. Lauf zur SX-WM in Glendale.

Titelverteidiger Jason Anderson ist schon länger für seine raue Gangart auf und neben der Strecke bekannt. Im Jahre 2017 wurde der Husqvarna-Werksfahrer in Anaheim-2 nach einer Prügelattacke gegen Vincent Friese von der Rennleitung disqualifiziert.

Anderson verhielt sich in Glendale an der Grenze zur Unsportlichkeit. Auffällig war bereits vor dem Rennabbruch, dass er - zu diesem Zeitpunkt hinter Ken Roczen auf Rang 2 liegend - an der Unfallstelle von Malcolm Stewart unter Gelb viel weniger Tempo herausnahm als der führende Ken Roczen. Anderson machte also unter Gelb einige Meter gut und schloss die Lücke zu Roczen.

Nach dem Neustart rangierte Anderson wieder direkt am Hinterrad von Roczen und attackierte den Deutschen umgehend. Nachdem Roczen die ersten Angriffe abwehren konnte, schnitt Anderson dem Deutschen in einer Rechtskehre den Weg ab. Der HRC-Pilot hatte keine Ausweichmöglichkeit, kollidierte mit Anderson und stürzte, was Roczen den möglichen Sieg kostete.

«Mit dem Manöver von Anderson bin ich natürlich weder einverstanden noch glücklich», erklärte Roczen auf dem Podium. Anderson, nicht bekannt als ein Kind von Traurigkeit, gab später etwas kleinlaut zu: «Ja, das Manöver war wirklich ziemlich aggressiv und ich entschuldige mich deshalb auch bei Ken Roczen


Adresse dieses Artikels:

© SPEEDWEEK.COM
SPEEDWEEK auf Google+
Druckansicht
Jason Anderson entschuldigte sich in Glendale bei Ken Roczen für sein aggressives Manöver © Husqvarna Jason Anderson entschuldigte sich in Glendale bei Ken Roczen für sein aggressives Manöver
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

video

Supercross-WM

Supercross-WM 2019 Anaheim/2 - 450SX Highlights

Speedweek auf Twitter Speedweek auf Facebook Der Speedweek RSS Feed

Thema der Woche

Von Mathias Brunner

Mercedes: Wann werden Dauer-Sieger unsympathisch?

​​Die Fans mögen keine Dauer-Sieger. Das beste Beispiel: Als Michael Schumacher (Ferrari) und Sebastian Vettel (Red Bull Racing) alles in Grund und Boden fuhren. Mercedes-Teamchef Toto Wolff bleibt gelassen.

» weiterlesen

 

tv programm

car port

Di. 22.01., 23:45, Hamburg 1


Autofocus

Mi. 23.01., 01:00, ORF 2


SPORT1 News

Mi. 23.01., 02:10, SPORT1+


Tuning - Tiefer geht's nicht!

Mi. 23.01., 02:50, Motorvision TV


SPORT1 News

Mi. 23.01., 04:50, SPORT1+


High Octane

Mi. 23.01., 05:05, Motorvision TV


Café Puls mit PULS 4 News

Mi. 23.01., 05:30, Puls 4


Café Puls mit PULS 4 News

Mi. 23.01., 06:00, Pro Sieben


Café Puls mit PULS 4 News

Mi. 23.01., 06:00, Sat.1


SPORT1 News

Mi. 23.01., 06:25, SPORT1+


Zum TV Programm
20