Alpine mit Bestzeit in Qualifikation zu 24 Hours of Le Mans
Ferdinand Habsburg markierte im Alpine A424 die Bestzeit in der Qualifikation der 2026er Ausgabe der 24 Hours of Le Mans. Beide Peugeot und Titelverteidiger-Ferrari ziehen nicht in Hyperpole ein.
Starke Leistung von Alpine in der Qualifikation zu den 24 Hours of Le Mans. Ferdinand Habsburg, der sich einen A424 mit António Félix da Costa und Charles Milesi teilt, setzte mit 3:23,135 Minuten die Bestzeit. Direkt dahinter folgten zwei Cadillac V-Series.R. Louis Delétraz, der zusammen mit Norman Nato und Will Stevens fährt, drehte mit 3:23,148 Minuten die zweitschnellste Runde. Dritter der Qualifikation wurde der V-Series.R von WTR mit Filipe Albuquerque, Jordan Taylor und Ricky Taylor, wobei Jordan Taylor in der Qualifikation eine Zeit von 3:23,323 Minuten schaffte.
«Das Qualifying war natürlich gut. Wir sind Dritter - das ist super. Es war tatsächlich mein erstes Qualifying in Le Mans, deshalb war ich vorher etwas nervös», so Taylor. «Aber ich wusste, dass alle drei Cadillac im Training stark waren. Ich hatte eine saubere Runde. Mein Ziel war es heute, unter die ersten 15 zu kommen, aber es war schön, eine gute Runde zu fahren, um allen Selbstvertrauen zu geben und Schwung für die Woche zu holen.»
Rang vier ging mit einer Zeit von 3:23,444 Minuten an den BMW M Hybrid V8 von Robin Frijns, René Rast und Sheldon van der Linde. Die Top Fünf komplettierte der Cadillac von Earl Bamber, Sébastien Bourdais und Jack Aitken. Die Qualifikation bestimmt aber noch nicht die Pole-Position bei den 24 Hours of Le Mans. Denn am Donnerstag finden noch zwei Hyperpole-Sessions statt (H1 und H2 genannt). In H1 treten die besten 15 der Qualifikation an – und H2 dann die besten Zehn aus H1.
Das bedeutet in Klartext: Durch das Ergebnis der nun beendeten Qualifikation stehen eigentlich lediglich die Plätze 16 bis 18 fest, da alle anderen 15 Hypercars in die Hyperpole einziehen konnten. Nicht in der Hyperpole vertreten sind der Peugeot 9X8 von Nick Cassidy, Paul di Resta und Stoffel Vandoorne (Platz 16), der Ferrari 499P der Vorjahressieger Philip Hanson, Robert Kubica und Yifei Ye (Platz 17) sowie der zweite Peugeot von Loïc Duval, Malthe Jakobsen und Théo Pourchaire (Platz 18).
Das Prozedere mit Qualifikation, Hyperpole 1 und Hyperpole 2 findet auch in der LMP2- und LMGT3-Klasse Anwendung. Die Bestzeit der Qualifikation in der LMP2-Klasse ging mit 3:34,662 Minuten an den Oreca 07 von Doriane Pin, Julien Andlauer und Richard Verschoor (Duqueine Team). In der LMGT3-Klasse lag in der Qualifikation mit 3:55,744 Minuten die Corvette Z06 LMGT3.R von Peter Dempsey, Charlie Eastwood und Salih Yoluc vorne.
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