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24 Hours of Le Mans 2026: Vorschau auf die Hypercars Teil 1

Insgesamt 18 Hypercars treten 2026 bei den 24 Hours of Le Mans an. Die Kategorie teilt sich auf Fahrzeuge nach LMH- und LMDh-Regeln auf. Im ersten Teil der Vorschau blickt SPEEDWEEK.com auf die LMH.

FIA WEC

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Es ist soweit: In dieser Woche gibt es die 2026er Ausgabe der so legendären 24 Hours of Le Mans. Der große Klassiker in Westfrankreich ist bereits 103 Jahre alt. Um den Gesamtsieg streiten diesmal 18 Hypercars. Diese teilen sich auf neun Fahrzeuge nach LMH-Regeln und auch neun nach LMDh-Bauart auf. Ohne an dieser Stelle ins Detail zu gehen - und kurz gesagt: Ein LMH hat viel mehr technische Freiheiten als ein LMDh und ist somit auch um einiges komplexer. Eine BoP (Balance of Performance) bringt die Rennwagen beider Varianten auf ein Niveau.

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Als Favorit geht Ferrari ins Rennen. Die Italiener kehrten 2023 nach 50 Jahren werksseitiger Pause zurück in die Top-Sportwagen-Klasse und konnten mit dem 499P von Alessandro Pier Guidi, James Calado und Antonio Giovinazzi gleich den Gesamtsieg holen. Der zweite Werks-499P von Antonio Fuoco, Miguel Molina und Nicklas Nielsen gewann 2024 die 24 Hours of Le Mans. Titelverteidiger ist der privat eingesetzte 499P von Phil Hanson, Robert Kubica und Yifei Ye, die 2025 den Klassiker für sich entschieden. Dieser Ferrari ist leicht zu erkennen. Denn anstatt rot ist der private 499P markant gelb foliert. Vor allem beim Top-Speed waren die 499P in der Vergangenheit stark - und Höchstgeschwindigkeit ist in Le Mans mit all den langen Geraden seit jeher Trumpf.

Der große Herausforderer ist zweifelsohne Toyota. Die Japaner haben von 2018 bis 2022 fünfmal in Folge die 24 Hours of Le Mans gewonnen (2021 und 2022 mit dem Hypercar GR010 Hybrid und davor noch mit dem LMP1-Modell TS050 Hybrid). Das in Köln ansässige Werksteam ist bereits seit 2012 ununterbrochen in der WEC unterwegs und hat somit die größte Erfahrung im Vergleich zur Klassen-Konkurrenz. Für 2026 hat der GR010 Hybrid ein Update bekommen und nennt sich nun TR010 Hybrid. Insbesondere die Aerodynamik wurde überarbeitet. Toyota tritt mit den Fahrer-Trios Mike Conway, Kamui Kobayashi und Nyck de Vries sowie Sébastien Buemi, Ryo Hirakawa und Brendon Hartley an.

Wie schlagen sich Peugeot und Aston Martin?

Spannend wird zu beobachten sein, wie sich Peugeot schlägt. 2025 waren die beiden 9X8 in Le Mans nicht wirklich konkurrenzfähig. Doch in der FIA WEC konnten die französischen LMH zuletzt starke Leistungen zeigen. Am Steuer hat sich bei Peugeot für 2026 einiges getan. Nick Cassidy, Paul di Resta und Stoffel Vandoorne sowie Loïc Duval, Malthe Jakobsen und Théo Pourchaire sitzen nun im Cockpit. Womöglich kann Peugeot dieses Jahr sogar in Richtung Podium schielen.

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Mittlerweile ebenfalls nicht mehr nur als Außenseiter gehen die beiden Aston Martin Valkyrie ins Rennen. Das zeigt schon die Bestzeit beim Vortest am vergangenen Sonntag. Die britischen Boliden sind mit einem 6,5 Liter V12-Motor ausgestattet und bieten somit einen klasse Sound. Am Steuer sitzen Tom Gamble, Ross Gunn und Harry Tincknell sowie im Schwesterauto Roman de Angelis, Alex Riberas und Marco Sørensen. Der Aston Martin Valkyrie gab 2025 sein Debüt in Le Mans. Ähnlich wie bei Peugeot werden die Ergebnisse in der FIA WEC aktuell immer besser. Ein Platz in den Top Fünf wäre sicherlich ein ganz großer Erfolg für den britischen Hersteller. In Teil 2 der Vorschau geht es dann um die neun LMDh.

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