So schlimm ist die Aston-Martin-Krise: Vier Sekunden langsamer pro Runde
Aston Martin fährt weiterhin dem Rest des Feldes hinterher. Wie schlimm es ist, erklärte Lance Stroll nach dem Rennen in Suzuka, bei dem er erneut mit einem technischen Problem abstellen musste.
Die Formel-1-Saison 2026 läuft noch immer enttäuschend für Aston Martin – auch wenn es beim Japan-GP in Suzuka erste Lichtblicke gab. Fernando Alonso konnte in Suzuka immerhin das Rennen beenden. Es war das erste Mal in dieser Saison, dass ein Aston-Martin-Bolide in einem Rennen die Zielflagge erreichte. Grund zur Freude ist das beim Team aus dem englischen Silverstone aber noch lange nicht.
Alonsos Teamkollege Lance Stroll, der mit einem Wasserdruck-Problem abstellen musste, also weiterhin ohne GP-Finish ist, stellte ernüchtert fest: «Im Vergleich zu den Simulationen ist es okay, aber wir sind vier Sekunden pro Runde langsamer als die Autos in Führung.» In der Formel 1 Welten! Aston Martin ist abgeschlagen, die beiden grünen Boliden fuhren ihr eigenes kleines Rennen am Ende des Feldes. Aber immerhin fuhren sie – weitestgehend.
Stroll: Verlässlichkeit besser, aber...
Ein bisschen Fortschritt ist also erkennbar. Allerdings nicht genug. Stroll: «Es ist gerade das gleiche Auto wie bei den ersten Tests. Vielleicht ist die Verlässlichkeit etwas besser geworden, allerdings haben wir jetzt auch das Rennen nicht beenden können. Aber wir wissen, welche Probleme wir haben. Es geht also darum, diese Probleme so schnell wie möglich anzugehen.» Dafür hat das Team jetzt fünf Wochen Zeit. Ob das für die Vielzahl Baustellen reicht, ist allerdings fraglich.
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