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Auch ohne Top-5-Ergebnis: Yamaha ortet nach Assen positive Erkenntnisse

Nach dem Superbike-Meeting in Assen herrscht bei Yamaha eine gewisse Erleichterung. Es wurde aber auch offensichtlich, dass der Rückstand auf die besten Motorräder groß ist.

Im Artikel erwähnt

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Vor einem Jahr war das Superbike-Meeting auf dem TT Circuit in Assen das für Yamaha erfolgreichste Wochenende. Pata Maxus-Werkspilot Andrea Locatelli fuhr im ersten langen Rennen auf Platz 2 und holte im zweiten Lauf seinen ersten Sieg in der Top-Kategorie der seriennahen Weltmeisterschaft. Zudem brillierte Remy Gardner vom Junior-Team Giansanti Racing im Sonntagsrennen als Dritter. Zwei Yamaha auf dem Podium sahen wir danach nie wieder.

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Für 2026 war man im Yamaha-Lager zuversichtlich, dass man in Assen um die Top-5, wenn nicht sogar um Podestplätze kämpfen kann. Aber wie auf Phillip Island und Portimão war man von den Top-3 weit entfernt. Sechste Plätze durch Locatelli und Xavi Vierge im ersten Rennen und Superpole-Race waren die besten Ergebnisse, mit 15 und 7 sec Rückstand auf den jeweils drittplatzierten Sam Lowes (Ducati).

Road-Racing-Manager Niccolo Canepa von Yamaha Europe wertet diese Ergebnisse als Erfolg. «Nach den ersten beiden Runden, die – man muss ehrlich zu sich sein – hinter unseren Erwartungen zurückblieben, haben wir alle bei Yamaha und im Team hart gearbeitet, um uns zu verbessern und zu verstehen, warum wir nicht an die Leistungen der Vergangenheit anknüpfen konnten. In Assen waren wir froh zu sehen, dass wir einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht haben.»

Lichtblick bei Werkspilot Andrea Locatelli

Positiv: Sorgenkind Andrea Locatelli fuhr zum ersten Mal in der Superbike-WM 2026 in allen drei Rennen einstellige Ergebnisse ein. «Loka hat das Gefühl wiedergefunden, das ihm in den ersten beiden Rennen gefehlt hatte», sagte Canepa erleichtert. «Er fühlte sich mehr im Einklang mit dem Motorrad und konnte zeitlich an seine Leistungen aus dem letzten Jahr anknüpfen, was ein klares positives Zeichen ist. Jetzt, da er dieses Gefühl wieder hat, können wir an den Bereichen arbeiten, in denen wir uns verbessern müssen.»

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Dass sich Yamaha im Vergleich zu 2025 zumindest hinsichtlich der Rundenzeiten verbessert hat, bewies dagegen der Neuzugang aus Spanien. «Xavi hat sein Talent und seine Schnelligkeit unter Beweis gestellt – und seine Gesamtzeit lag über zwei Sekunden unter der Rennzeit von Locatelli bei seinem Sieg im letzten Jahr. Das ist natürlich ein klares Zeichen für eine Verbesserung», hob der Italiener hervor. «Doch unser Ziel ist es, unter den Top-5 zu bleiben, und das konnten wir nicht erreichen. Wir arbeiten jedoch hart daran, weitere Fortschritte zu erzielen.»

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Ergebnisse

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  4. Startaufstellung

  5. Warm-up

  6. Rennen

  7. Startaufstellung

  8. Super Pole

  9. 3. Freies Training

  10. 2. Freies Training

  11. 1. Freies Training

Pos

Fahrer

Fahrer

Team

Start Nr

Runden

Zeit

Bestzeit

Punkte

01

Nicolò Bulega

Nicolò Bulega

Aruba.it Racing - Ducati

11

21

32:58,347

1:33,162

25

02

Iker Lecuona

Iker Lecuona

Aruba.it Racing - Ducati

7

21

+2,724

1:33,394

20

03

Sam Lowes

Sam Lowes

Marc VDS Racing Team

Marc VDS Racing Team

14

21

+5,257

1:33,499

16

04

Álvaro Bautista

Álvaro Bautista

BARNI Spark Racing Team

19

21

+8,941

1:33,939

13

05

Yari Montella

Yari Montella

BARNI Spark Racing Team

5

21

+9,845

1:33,916

11

06

Lorenzo Baldassarri

Lorenzo Baldassarri

Team GO Eleven

34

21

+12,872

1:34,009

10

07

Xavier Vierge

Xavier Vierge

Pata Maxus Yamaha

97

21

+17,363

1:34,224

9

08

Andrea Locatelli

Andrea Locatelli

Pata Maxus Yamaha

55

21

+18,294

1:34,362

8

09

Danilo Petrucci

Danilo Petrucci

ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team

9

21

+19,054

1:34,063

7

10

Tarran Mackenzie

Tarran Mackenzie

MGM Optical Express Racing

95

21

+21,924

1:34,369

6

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