Lando Norris (McLaren) nach GP-Aus: «Es war einfach nicht unser Tag»
Lando Norris fuhr im Formel-1-Rennen in Kanada mit den falschen Reifen los, musste dann zu einem frühen zweiten Stopp. Und nach 40 Runden musste er seinen McLaren mit einem Problem abstellen.
Bitteres Aus für Lando Norris! In Runde 40 des Kanada-GP musste der 2025er-Weltmeister seinen McLaren im Notausgang parken. Ein lautes, knarzendes Geräusch aus seinem Boliden und der Brite musste abstellen. Erste Diagnose nach dem Rennen: ein Problem am Getriebe.
Das Elend begann schon vorher, gleich zum Start des Rennens, mit einer im Nachhinein falschen Reifenwahl. 6 der 22 Autos starteten mit Intermediate-Reifen in den GP, also Reifen für leicht nasse und abtrocknende Strecken. Unter diesen sechs Autos befanden sich auch die zwei McLaren. Eine Fehlentscheidung, wie sich zum Start bemerkbar machte. Denn der Rennstart war trocken.
Norris: Teilverantwortung für Strategie
Norris sagte: «Wir haben als Team eine Entscheidung getroffen. Ich habe mich auch dafür eingesetzt. Also übernehme ich dafür auch eine Teilverantwortung. Insgesamt fehlte auch das Tempo. Jedenfalls konnte ich die Vorderreifen nicht einmal auf über 70 Grad bringen. Ich hatte große Schwierigkeiten, und ich glaube, wir waren heute bei diesen kalten Temperaturen einfach nicht in einer guten Position. Schade, dass am Sonntag nicht viel nach unserem Geschmack lief. Also nehmen wir es hin, lernen daraus und kommen stärker zurück. Es war einfach nicht unser Tag.»
In Runde 2 musste Norris zum ersten Mal an die Box kommen, um die Intermediate-Reifen loszuwerden und wie die Mehrheit des Feldes auf Slicks zu gehen. Doch es sollte noch weitergehen mit den Problemen.
Zweiter früher Stopp zur Kühlerreinigung
In Runde 16 kam er dann auf Bitten seines Teams erneut vor die Box. Ein «Verlässlichkeitsproblem», teilte seine Mannschaft ihm am Funk mit, als sie ihn zum Stopp rief. Teamchef Andrea Stella klärte später auf: «Bei Lando hatten wir ein Problem mit dem Auto, mussten anhalten, um die Kühler zu reinigen.» Doch langfristig half das nicht.
In Runde 40 dann das Aus! Stella: «Dann hatten wir einen irreparablen Getriebeschaden.» Oder wie Norris es zusammenfasste: «Es ist etwas passiert, das nicht hätte passieren sollen.» Norris-Kollege Oscar Piastri konnte zwar das Rennen beenden, wurde allerdings nur Elfter, da auch er mit der Reifenwahl zu kämpfen hatte und dann auch noch Alex Albon abräumte. Punktloser GP also für Team Papaya!
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