Imanuel Schramms Kolumne: Neue Richtung und Motorsport zum Anfassen
In seiner Kolumne auf SPEEDWEEK.com gewährt Imanuel Schramm Einblicke in seinen Alltag als Gespann-Rennfahrer. Noch bevor die Saison losging, musste im Team umgeplant werden.
Es staubt wieder und ich habe die ersten Rennen und auch einen ganz besonderen Trainingstag absolvieren können. Mitte April mieteten wir die Bahn in Haunstetten und nicht nur das Wetter war perfekt, sondern der gesamte Trainingstag entwickelte sich zu einer ganz großen Gaudi mit unglaublich guter Atmosphäre. Da die
Mit Lene Laise im Boot harmonierte es in Haunstetten super und sie bekam an diesem Tag mehr als genug Zeit auf der Bahn, sodass wir uns gut einspielen konnten. Technisch feinjustierten wir die Getriebeabstimmung, Motoren- und Vergasereinstellung, auch das Fahrwerk wurden optimiert. Wir fanden ein Fundament, auf dem wir aufbauen können. Besonders schön war das Miteinander und der Spaß, der sich auch abseits der Strecke zeigte. Da wir das Stadion auch für Fans öffneten, gab es die Chance, mal im Seitenwagen mitzufahren – Motorsport zum Anfassen im wahrsten Sinne des Wortes.
Nachdem ich beim Speedwayrennen in Pocking mit David Kersten antrat, war Plattling der Auftakt auf der Langbahn. Die Bahn war das Beste, was mir und Lene passieren konnte, denn mit ihrem ganz besonderen Radius ist sie nicht einfach zu fahren und wir beendeten das Rennen mit dem vierten Platz. Lene zeigte ihr außergewöhnliches Talent gleich beim ersten internationalen Auftritt und ich bin froh, dass sie diese Saison mit mir fahren wird.
Vorfreude auf Klassiker in Herxheim
Nach einem Besuch beim Speedway-Grand-Prix in Landshut als Zuschauer steht für uns nun an Christi Himmelfahrt das nächste große Sandbahnrennen auf dem Plan, der Vatertagsklassiker in Herxheim. Dort wollen wir im Vergleich mit Plattling noch eine Schippe drauflegen, da nun so langsam auch das Team mit den Schraubern Michael Maurer und Edy Scherm immer besser funktioniert und wir konzentriert und ruhig unseren Job machen können.
Freuen wir uns alle auf die Rennen in Herxheim, was für unsere aus Zweibrücken stammende Lene eine besondere Veranstaltung ist, wenn sie in ihrer pfälzischen Heimat dabei sein kann. Herxheim wird mit Sicherheit wieder eine Riesengaudi – auch dank euch Fans!
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