Charles Leclerc (Ferrari/3.) ist baff in Miami: «Was ist hier passiert?»
Der achtfache GP-Sieger Charles Leclerc war überzeugt, dass er mit Ferrari in Miami auf Pole stehen kann, so wie 2022. Aber dann kam alles ein wenig anders. Leclerc versteht nicht, was passiert ist.
Im Gesicht von Charles Leclerc wetterleuchtet die Action vom spannenden. Abschlusstraining in Miami. Der 28-jährige Monegasse gibt zu: «Das war intensiv, das war echt an der Grenze!»
Dann fügt der WM-Zweite von 2022 hinzu: «Ich verstehe nicht, was heute passiert ist. Grundsätzlich war die Lage so – wir haben sehr viele Verbesserungen hier nach Florida gebracht, aber die sind offenbar nicht gut genug, um uns an die Spitze zu bringen.»
«Ich weiss nicht, welche Rolle heute der böige Wind hatte. Vor allem in den Kurven 11 und 12 waren die Verhältnisse ständig anders, es war auf diese Weise schwierig, einen konstanten Speed zu halten. Zudem bin ich in Kurve 8 hart über einen Randstein gefahren, ich dachte sogar, dass ich das Auto kaputtgemacht hatte.»
«Ich bin nicht zufrieden. Wir hatten viel mehr Schwierigkeiten als am Freitag. Der Speed war nicht mehr da, das Gefühl im Auto fehlte. Wir müssen uns das anschauen, aber ich begreife es nicht.»
«Wir haben am Wagen kaum etwas geändert, aber das Auto fühlte sich komplett anders an. Gewiss hat der Wind eine Rolle gespielt, aber ich weigere mich zu glauben, dass unser Renner so viel anfälliger auf Wind ist als die Wagen der Gegner.»
«Die Pistentemperatur war fast identisch, daran kann es also nicht liegen. Vielleicht liegt es eher daran, dass sich die Bahn entwickelt hat und wir diese Entwicklung quasi nicht mitgehen konnten. Das alles muss in Ruhe analysiert werden. Aber happy kann ich mit diesem Ergebnis nicht sein.»
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