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Endlich Entscheidung: Rallye Dakar 2027 nicht in Saudi-Arabien

Nach monatelanger Hängepartie wird auf Grund der Sicherheitslage im Nahen Osten die kommende Dakar nicht in Saudi-Arabien durchgeführt. Ausrichter haben Verlegung an neuen Austragungsort angekündigt.

Rallyesport

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Die lang anhaltenden Spekulationen haben ein Ende: Die Veranstalter der Dakar, die Amaury Sport Organisation (ASO) sowie die Saudi Motorsport Company (SMC) haben in einem gemeinsamen Statement mitgeteilt, dass nach sieben aufeinanderfolgenden Ausgaben die traditionelle Wüstenrallye nicht mehr in Saudi-Arabien gefahren wird, sondern an einem alternativen Ort ausgetragen werden muss.

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Eigentlich sollte die 49. Auflage vom 1. bis 15. Januar 2027 in Saudi-Arabien ausgetragen werden. Angesichts der jüngsten Entwicklungen mit den Huthi-Angriffen in Saudi-Arabien befinden die Verantwortlichen die Lage als zu unsicher, sodass die Veranstaltung in ein anderes Land verlegt werden soll. Der Entschluss wurde in Absprache mit dem saudischen Motorsportverband sowie in Kooperation der FIA und der FIM getroffen. Bereits das für Mitte November in Saudi-Arabien vorgesehene Finale der Rallye-WM war wegen der geopolitischen Lage abgesagt und Anfang Oktober mit der Rallye Sardinien ausgefahren worden.

Eine Annullierung der traditionellen Rallye Dakar ist in der Verlautbarung ausdrücklich nicht vorgesehen. Die ASO will die Dakar 2027 wie geplant durchführen und einen neuen Austragungsort zeitnah in den kommenden Tagen bekannt geben.

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Zuletzt hatte es über eine mögliche Verlegung nach Nordafrika verschienende Berichte gegeben. Die Dakar 2027 soll nun in Europa beginnen, wobei mögliche Startorte in Spanien oder Portugal genannt werden. Danach könnten die Teilnehmer per Schiff über das Mittelmeer nach Marokko übersetzen und dort den überwiegenden Teil der Rallye bestreiten. Die ASO steht bereits in direktem Austausch mit den Teilnehmern, Teams und Partnern, um sie bei dieser Verlegung zu unterstützen.

Statt am 1. Januar soll der Rally Rad-WM-Auftakt erst am 9. Januar stattfinden. Der Finaltag wäre dann für den 22. Januar geplant. Insgesamt könnten zwölf Etappen ausgefahren werden, wobei noch keine offizielle Bestätigung erfolgt ist.

Sollte sich die Möglichkeit einer Route durch Afrika bewahrheiten, käme dies einer Rückkehr zu den Wurzeln der Veranstaltung gleich. Die Dakar fand zuletzt 2007 auf afrikanischem Boden statt.

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Die Ausgabe 2008 wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt. Daraufhin zog die Rallye nach Südamerika um, wo sie von 2009 bis 2019 ausgetragen wurde. Seit 2020 fand der Wüstenklassiker ausschließlich in Saudi-Arabien statt. Diese getroffene Entscheidung soll einen einmaligen Ausnahmefall darstellen.

Für ihre 50. Ausgabe im Jahr 2028 ist vorgesehen die Rallye Dakar wieder im Königreich Saudi-Arabien auszurichten.

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