Schwarzes Wochenende in Italien: Drei Unfälle mit vier Toten
Ein tragischer Sonntag hat den italienischen Motorsport überschattet: Bei zwei Rallyes und einem Bergrennen kamen insgesamt vier Menschen ums Leben.
Besonders schwer traf es die Rallyeszene in der Lombardei und in Ligurien, während beim Bergrennen am Monte Erice auf Sizilien zwei junge Männer starben. In allen Fällen wurden die Wettbewerbe unmittelbar abgebrochen. Die Ursachen der Unfälle werden nun untersucht.
Bei der Rallye «1000 Miglia» in der Provinz Brescia wurde ein 63-jähriger Zuschauer tödlich verletzt, als ein Rallyeauto nach einer Kehre von der Strecke abkam und in einen Graben rutschte. Der gemeinsam mit seiner Ehefrau und Tochter aus dem Raum Turin angereiste Mann, soll dort am Streckenrand fotografiert haben, als in das Auto erfasste. Die beiden Angehörigen blieben unverletzt.
Auch die Rallye «Val d’Aveto» im ligurischen Hinterland von Genua endete tödlich. Bei der ersten Sonderprüfung kam ein Rennwagen in einer Kurve von der Straße ab, prallte zunächst gegen eine Böschung und anschließend gegen einen Baum. Der 43-jährige Beifahrer aus Sanremo wurde im Fahrzeug eingeklemmt und starb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Bereits zuvor hatte sich beim Bergrennen «Cronoscalata Monte Erice» im Raum Trapani auf Sizilien ein weiterer schwerer Unfall ereignet. Wie italienische Medien übereinstimmend berchten verlor ein Rennwagen in einer Kurve die Kontrolle und erfasste mehrere Menschen. Ein 18-Jähriger und ein 20-Jähriger kamen dabei ums Leben, einer von ihnen war als Rennkommissar im Einsatz gewesen. Trotz sofortiger Hilfe und der schnellen Einlieferung ins Krankenhaus konnten beide nicht gerettet werden.
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