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Legendäre Autos der Rallyegeschichte beim Eifel Rallye Festival in Aktion

Die faszinierende Zeitreise durch die Historie des Rallyesports wird fortgesetzt. Das ADAC Eifel Rallye Festival in der Vulkaneifel rund um Daun wird von 24. bis 25. Juli 2026 ausgefahren.

Rallyesport

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Das rollende Rallyemuseum zeigt sich mit 160 Fahrzeugen in flotter Weise bewegt auf den Demonstrationsstrecken. Seit 2011 hat sich das Eifel Rallye Festival zudem zu einem der weltweit größten Klassentreffen der Fahrer, Mechaniker, Teams und Fans des Sports entwickelt.

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Die Karriere der Rallyelegende Stig Blomqvist, der in diesem Monat seinen 80. Geburtstag feiert, wird an diesem Wochenende beim ADAC Eifel Rallye Festival besonders gewürdigt.

Blomqvist eroberte die internationale Rallyeszene im Sturm, als er 1971 die International Swedish Rally gewann – den ersten seiner insgesamt sieben Siege bei der Rallye Schweden.

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Blomqvist erzielte im Laufe seiner Karriere elf WRC-Siege, wobei er den ersten davon in Schweden in der Eröffnungssaison der Meisterschaft im Jahr 1973 errang. Der Schwede war in den 1970er Jahren ein Synonym für Saab, bis das WRC-Programm des Herstellers eingestellt wurde und 1981 eine Saison am Steuer eines Talbot Sunbeam bevorstand.

Im folgenden Jahr wurde er vom Audi-Werksteam unter Vertrag genommen, um den damals revolutionären Allrad-Quattro zu pilotieren. Am Steuer des Quattro feierte Blomqvist seine größten Erfolge. Sieben seiner elf Siege errang er damit, darunter fünf auf dem Weg zum Titelgewinn 1984.

Nachdem er 1985 hinter Timo Salonen von Peugeot Zweiter geworden war, wechselte Blomqvist von Audi zu Ford, um den RS200 der Gruppe B des «blauen Ovals» zu fahren.

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An diesem Wochenende wird Blomqvist eine Parade von Fahrzeugen anführen, die er im Laufe seiner 60-jährigen Karriere gefahren hat. Den Auftakt macht der RSCC Distomo, ein aktueller Rallye-Prototyp, der auf dem Konzept der verbotenen Gruppe S und dem Ford RS200 basiert. Die Sammlung umfasst drei Saabs, darunter einen 96 Monte Carlo aus dem Jahr 1965 und einen 96 V4 in der Spezifikation von 1974.

Der Audi Quattro A2, mit dem er 1984 den Titel holte, wird ebenso dabei sein wie der Quattro S1 E2 von 1985 und der Ford RS200 von 1986.

Das ADAC Eifel Rallye Festival steht zudem im Zeichen des 40-jährigen Jubiläums des Auslaufs der Gruppe-B-Reglementierung. Um dieser Ära des Rallyesports Tribut zu zollen, wurde eine besondere Parade organisiert, bei der eine der größten Sammlungen von Gruppe-B-Fahrzeugen zu sehen sein wird, die jemals bei einer einzigen Veranstaltung versammelt wurden.

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Die Parade umfasst 16 verschiedene Fahrzeuge, von denen einige sonst nur in Museen ausgestellt sind. Die Aufstellung reicht vom Nissan 240RS über den Opel Manta 400, den Porsche 911 SCRS bis hin zum Lancia 037 und Delta S4. Vertreten sind drei verschiedene Ausführungen des Audi Quattro, des Ford RS200 und des MG Metro 6R4. Der Peugeot 205 T16, der 1986 den letzten Titel der Gruppe B errang, wird ebenso vertreten sein wie der seltene Citroën BX4TC. Weitere 20 Fahrzeuge der Gruppe B werden zudem auf den Festival-Strecken auf Herz und Nieren geprüft.

«Dieses Erlebnis ist wirklich einzigartig. Ich bin mir nicht sicher, ob es uns jemals wieder gelingen wird, all diese Fahrzeuge an einem Ort versammeln zu lassen. Ein großes Dankeschön schon jetzt an die Fahrzeugbesitzer, die diese Show ermöglichen», erläutert Reinhard Klein, Leiter von «Slowly Sideways», dem Ausrichter der Gruppe-B-Parade.

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