Dakar-Favorit Marc Coma (KTM/8.): «Ich hatte Glück»
Vorjahressieger Marc Coma hat nach zwei Etappen der Rallye Dakar 2015 bereits zwölf Minuten auf die Spitze verloren. Der KTM-Pilot kann der Situation aber auch positives abgewinnen.
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Am ersten Tag der Rallye Dakar 2015 begnügte sich Marc Coma mit dem dritten Platz und schonte dabei noch sein Material. Ein guter Plan, denn heute wartete die wohl schwierigste Etappe der 36. Ausgabe der Rallye Dakar 2015. Doch auf der 518 km langen Prüfung hatte der Vorjahressieger sogar Glück, dass er es überhaupt ins Ziel schaffte.
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"Uns war klar, dass der heutige Tag wirklich schwierig wird", sagte 38-Jährige. "Wie sind am Morgen mit einem guten Gefühl an den Start gegangen und haben gar nicht viel gepusht, weil es ein langer Tag sein würde. Dann habe ich aber etwa 60 km vor dem Ziel gespürt, dass der Hinterreifen am Ende war. Ich bin deshalb am Ende nie schneller als 60 km/h gefahren." Mit zwölf Minuten Rückstand auf Spitzenreiter Joan Barreda (Honda) ist für Marc Coma (Gesamtrang 7) noch nichts verloren. "Wir haben dadurch Zeit verloren, aber letztendlich habe ich noch Glück gehabt: Ich hätte auch den ganzen Tag in der Wüste stecken bleiben können", weiss der Spanier.
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