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Abt und die Motorsport-Krise: «DTM am Leben erhalten»

Der deutsche Motorsport macht wegen der Coronakrise schwierige Zeiten durch. Hans-Jürgen Abt betont, wie wichtig der Motorsport und auch die DTM sind.

DTM

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Die aktuelle Situation inmitten der Coronakrise ist für alle Rennställe eine Herausforderung. Auch für das Traditionsteam Abt, das sich aber stets sehr breit aufgestellt hat.

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2021 sind die Allgäuer in der neuen Extreme E am Start. Und: Wie gehabt ist Abt das Audi-Einsatzteam in der Formel E, das aufgrund des Audi-Ausstiegs nach der kommenden Saison zum letzten Mal.

Wie es da für Abt weitergeht? Offen. Außerdem ist Abt auch weiterhin in der DTM dabei.

"Wir sind seit über 60 Jahren im Motorsport dabei, und wir sehen die Entwicklung. Man kann uns nicht nachsagen, dass wir nicht an der zukünftigen Entwicklung teilgenommen hätten. Wir haben uns mit der Formel E befasst und waren dort sehr erfolgreich", sagte Abt-CEO Hans-Jürgen Abt in einem Video seines Sohnes Daniel Abt. Dort beantwortet er Fragen von Fans.

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"Wir werden auch versuchen, die DTM am Leben zu erhalten und Gerhard Berger unterstützen, damit es weiter erfolgreich bleibt. Wir brauchen Motorsport, wenn man es in Vergessenheit geraten lässt, wird es wie im Tennis und es interessiert keinen mehr", sagte Abt.

Wie hart die Krise ein Team allerdings treffen kann, erlebt Schnitzer. Nach der Trennung durch BMW Ende 2020 wird der Rennstall jetzt abgewickelt – jahrzehntelange Motorsport-Historie wird damit beendet, da die Zukunft nicht finanziert werden kann und sich auch kein Investor findet.

Abt leidet mit. "Die Firma Schnitzer hat BMW nicht mit gegründet, aber mit gelebt. Das ist sehr traurig, Schnitzer ist eine Tradition. Sie waren sehr loyal, sie haben sich immer mit BMW ins Boot gesetzt. Mir tut es weh, da spielen sich Dramen ab, wenn so ein Name vom Markt verschwindet", sagte Abt.

Eine weitere Frage drehte sich um den Sim-Skandal seines Sohnes. Daniel Abt verriet, dass Hans-Jürgen Abt darauf relativ locker reagiert hat.

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Er dachte, die erste Rüge käme vom Vater. "Aber das war nur Unterstützung, von Anfang bis Ende", sagte Daniel Abt, der bei Audi bekanntlich rausgeworfen wurde und sein Formel-E-Cockpit bei den Ingolstädtern verlor. Er hat seine aktive Motorsport-Karriere inzwischen beendet.

Papa Abt: "Es ist passiert, wir haben das besprochen. Im ersten Moment war es nicht so einfach, aber wir haben es gut verarbeitet und jetzt können wir darüber lachen. Ich habe es nie so hoch aufgehängt wie andere Menschen. Uns hat es nicht geschadet, ihm auch nicht. Lausbubenstreiche sollte man nicht als kriminelle Handlungen hinstellen. Es ist passiert, aber das Leben geht weiter, man lernt und wird stärker draus."

Abt weiter: "Man sollte niemandem böse sein, denn die Entscheidungen werden am Ende von jemandem getroffen, der wieder von jemandem eine Anweisung bekommen hat. Deshalb wird man wohl nicht mehr herausfinden, warum und wieso. Man sollte lächelnd nach vorne schauen und das Ganze ad acta legen. Es ist heutzutage aber immer schön, wenn es eine coole oder schlechte Vergangenheit gibt, und jetzt gehört er auch dazu."

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