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DTM Lausitzring: Rast setzt Müller weiter unter Druck
René Rast hat den Rückstand auf seinen Audi-Markenkollegen Nico Müller weiter verkürzt. Rast feierte im fünften Saisonrennen auf dem Lausitzring seinen zweiten Sieg in Serie vor Gesamtspitzenreiter Müller.
DTM
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René Rast setzt Nico Müller weiter unter Druck: Der Titelverteidiger feierte am Samstag im fünften Saisonrennen auf dem Lausitzring seinen zweiten Sieg in Serie.
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Trotz eines verpatzten Starts und eines Kurz-Ausflugs ins Kiesbett setzte sich der 33-Jährige unter schwierigen Mischbedingungen am Ende souverän gegen seinen Audi-Markenkollegen und Titelrivalen Nico Müller durch. Beide hatten am vergangenen Sonntag bereits für ein packendes Fotofinish gesorgt, Rast hatte damals 0,089 Sekunden Vorsprung. Diesmal waren es vergleichsweise entspannte 1,9 Sekunden. Für Rast war es der 19. Sieg seiner Karriere. 33 Punkte Rückstand
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In der Gesamtwertung kann Rast den Rückstand mit dem Sieg verkürzen. Er hat jetzt 88 Punkte auf dem Konto und damit noch 33 Zähler Rückstand auf Müller, der bei 121 Punkten steht. Gesamtdritter bleibt Frijns mit nunmehr 74 Punkten.
BMW hatte in der Vorwoche nach einem schwachen Auftakt in Spa zumindest in den beiden Rennen zumindest mal wieder jeweils einen Podiumsplatz feiern können. Diesmal blieben die Münchner ohne Podest.
Bester BMW-Mann war Timo Glock, der nach einer sehenswerten Aufholjagd von Startplatz 14 starker Vierter wurde. BMW-Kollege Marco Wittmann wurde Fünfter vor Mike Rockenfeller im Audi. Punkte holten zudem Loic Duval (Audi), Philipp Eng, Sheldon van der Linde (beide BMW) sowie Jamie Green im Audi. Und was macht Robert Kubica? Der Formel-1-Star kämpft weiterhin mit großen Problemen und Rückständen. Er wurde trotz Startplatz 12 am Ende nur 15.
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Start auf Regenreifen Nach den Regenfällen vom Vormittag war die Strecke zum Großteil noch nass, weshalb die Fahrer auf Regenreifen losfuhren. Der Start hatte es in sich: Müller verteidigte seine Führung vor Frijns, Rast verschlief den Start und fiel auf Rang vier zurück, hinter Eng und vor Wittmann. Rockenfeller fiel um drei Plätze bis auf Rang sieben zurück. Großer Gewinner der Anfangsphase war aber Ferdinand Habsburg, der sich von ganz hinten bis auf Platz acht nach vorne arbeitete. Audi setzte sich schnell ab, BMW konnte das Tempo nicht ganz mitgehen: Müller führte nach zehn Minuten vor Frijns und Rast, dahinter Wittmann, Eng und Duval. Die Strecke trocknete ab, so dass die Fahrer zum einen ihre Regenreifen schonen, aber auch abschätzen mussten, wann der richtige Zeitpunkt für Slicks ist. Knifflig blieb es trotzdem, was Rast bewies: Er rutschte ins Kiesbett, wodurch er über sieben Sekunden und den Kontakt zum Führungsduo verlor.
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Die Spitzengruppe blieb länger draußen als der Rest, die Zeiten der ersten Fahrer, die auf Slicks gewechselt sind, zeigten, dass schnellere Zeiten möglich waren. Müller kam als letzter Fahrer und verlor so seine vier Sekunden Vorsprung komplett. Nach den Stopps 30 Minuten vor Schluss übernahm Frijns die Führung vor Eng, Wittmann, Rast, Müller und Rockenfeller. Die Schlussphase entwickelte sich zu einem echten Krimi. Frijns wurde zunächst von Wittmann unter Druck gesetzt, der wiederum von Rast. Dahinter holte Müller mächtig auf, Eng musste abreißen lassen. Es ging heiß her: In die letzten sieben Minuten hinein übernahm Rast die Führung vor Frijns und Müller, auch Wittmann konnte das Tempo nicht mehr mitgehen, stattdessen holte sich Glock den ersten Platz hinter dem Top-Trio. Rast brachte den Sieg am Ende souverän ins Ziel vor Müller.
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