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Mercedes-AMG-Stars Maro Engel und Lucas Auer: Rivalen und Partner

Während Maro Engel und Lucas Auer in der DTM verbittert um Siege und den Titel kämpfen, treten sie in der GT World Challenge Europe gemeinsam an. Die beiden Fahrer sprechen über die Situation.

Im Artikel erwähnt

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Sie sind in der DTM Titelrivalen, in der GT World Challenge ein Team. Maro Engel und Lucas Auer erklären, wie diese Situation funktioniert.

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«Das erleben wir schon seit drei Jahren», erklärt der 40-jährige Münchner, «wir kennen einander sehr gut, in der DTM reden wir etwas weniger miteinander, in der GT World Challenge natürlich mehr! Spaß beiseite: Wir schätzen einander sehr. Ich weiß, dass Luggi immer top ist. Wenn du ihn schlagen willst, musst du deine Bestleistung abrufen. In der DTM kämpft jeder für sich und sein Team, aber gemeinsam Erfolge feiern ist wirklich schön.» Das sieht auch der Kufsteiner Auer (31) so: «Es ist eine interessante Konstellation. Wenn es in der DTM einen Zwischenfall gibt und danach ist GT World Challenge, wird bis Mittwoch nicht gesprochen, da ist es ein wenig unterkühlt. Am Donnerstag wird wieder ein wenig geredet, und ab Freitag sind wir wieder ein Team. Wir schätzen einander extrem. Auf der Langstrecke ist es ganz wichtig, ein perfektes Team und einen perfekten Kollegen zu haben.»

Zuletzt gab es mit Platz zwei im wichtigsten GT3-Rennen der Saison in Spa-Francorchamps ein Ergebnis mit geringem Rückstand auf das Siegertrio – also mit lachendem oder weinendem Auge? Engel meint dazu: «Rang zwei in Spa war ein tolles Ergebnis, auch wenn auf den Sieg nur zwölf Sekunden fehlten. Aber wir wussten, dass wir nicht ganz die Pace des Siegerfahrzeugs hatten, also war der geringe Abstand ein Ergebnis, auf das wir stolz waren. Schade, dass ich nach den 24 Stunden Nürburgring nicht auch Spa gewinnen konnte. Da wäre ich der Erste seit Bernd Schneider 2013 gewesen mit Siegen in beiden Klassikern im gleichen Jahr. Wichtig war, dass wir für die GT World Challenge-Wertungen wichtige Punkte holten.» Auer ergänzt: «Ich habe nur ein lachendes Auge, weil es ein Superrennen für uns war. Und der zweite Platz ist für die Meisterschaft ein Mega-Resultat! Die zwölf Sekunden, die zum Sieg fehlten, sind nicht tragisch. Der Abstand hätte auch größer sein können.»

Die Situation im DTM-Titelkampf schätzt Engel so ein: «Es warten noch viele Herausforderungen in der zweiten Saisonhälfte, alle sind sehr eng beisammen. Man kann derzeit noch keinen im Titelkampf ausschließen. Es wird sehr spannend bleiben.» Und Auer: «Das Feld ist seit 2022 schon sehr stark, wir fahren in einer Topliga. Für die zweite Hälfte sehe ich keine Vor- oder Nachteile, der Mercedes AMG ist ein Allrounder.»

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Auers AMG-Vertrag läuft heuer aus. «Es ist noch zu früh, um über die Zukunft zu sprechen. Ich habe von meinen elf Profijahren neun mit Mercedes-AMG verbracht, wenn auch in unterschiedlichen Positionen», sagt der Tiroler. Mehr als DTM und GT World Challenge geht nicht, daher bleibt es in den USA beim Saisonauftakt in Florida: «Der Daytona-Sieg war einmalig, aber ich habe einen vollen Terminkalender und kann nicht noch weitere USA-Einsätze fahren. Insgesamt macht mir die Langstrecke viel Spaß. In der IMSA bleibt es bei diesem einen Einsatz und (lacht) einer hundertprozentigen Siegquote!»

Und was sagt Luggi zu seinem jungen Cousin Johan Berger? «Ich habe mir schon einige Videos von ihm angeschaut, hatte aber noch nie die Gelegenheit, ihm persönlich zuzuschauen. Das habe ich mir aber fix vorgenommen. Ich freue mich jedenfalls, dass es eine nächste Generation von uns geben wird.»

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