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Die Panigale V4 geht ins neue Modelljahr: Detailarbeit am Ducati-Superbike

Ducati lässt der Panigale V4 Feinschliff aus ihren Schwestermodellen zugutekommen. Dazu bekommt die Bologneserin ein kleines Plus an Leistung und, auf Sonderwunsch, eine exaltierte Farbpalette.

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Seit Einführung der aktuellen Generation von Ducatis Panigale V4, wurde das Modellangebot des Superbike-Flaggschiffs der Italiener regelmäßig ausgebaut: Mit der Panigale R ging Ende letzten Jahres die Homologationsbasis für den WSBK-Wettbewerb in Produktion, im Laufe der Jubiläumsfeierlichkeiten zum hundertsten Geburtstag der Marke wurde Kunden der Technologieträger Superleggera Centenario nahegebracht, und in Kürze wird mit der Panigale V4 SP das Bindeglied zwischen Basis-Variante und Rennstreckenwerkzeug erwartet.

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Um eben jene Basis und die gehobene S-Version im Wettrüsten nicht hintenanstehen zu lassen, bringen die Bologneser Ingenieure auch diese in regelmäßigen Abständen auf den aktuellen Stand, und auch für das Modelljahr 2027 hat die Marke aus Borgo Panigale an ihrem Imageträger Hand angelegt und diesen nachgeschärft. Äußerlich erkennbar ist dies an Details: So übernehmen Panigale V4 und V4 S den im letzten Jahr in der Panigale R eingeführten Lufteinlass unterhalb der Hauptscheinwerfer, der die Luftzuführung zum Luftfilter verbessern und mit weiteren Modifikationen mechanische Reibung verringern und die Nennleistung von 216 auf 218 PS anheben soll. Damit ziehen Panigale V4 und V4 S mit der straßenzugelassenen Panigale R gleich. Nebeneffekt: Durch die laut Ducati bessere Leistungsentfaltung lässt sich der Desmosedici Stradale mit weiterhin 1103 Kubikzentimetern Hubraum in hohen Drehzahlbereichen besser nutzen. Hauptgrund, weshalb der Drehzahlbegrenzer vom zweiten bis zum fünften Gang künftig erst ab 15.000 U/min greift. Der V4-Motor steckt dabei weiter in einem selbsttragenden Rahmen, dessen Steifigkeit ebenfalls überarbeitet wurde: 12 Prozent weniger Quersteifigkeit weist das Gerüst künftig auf, was Haftung und Lenkpräzision des Vorderrads zugutekommen und, mit dem um 8 Millimeter verkürzten Radstand, das Handling verbessern soll.

Im Detail verbessert wurde auch die Aerodynamik der Panigale V4: Künftig nutzt sie an der Front zweiteilig ausgeführte Winglets, deren Endplatten die aerodynamische Effizienz laut Hersteller zusätzlich verbessern sollen. Diese sind in ähnlicher Form auch an der Panigale R zu finden. Von ihren exklusiven Schwestermodellen übernehmen Panigale V4 und V4 S elektronische Hilfssysteme. Die in der limitierten Superleggera Centenario vorgestellte «Dynamic Engine Brake» ist eines davon – sie reguliert die Motorbremswirkung und nutzt die Hinterradbremse dafür zur Unterstützung. Die «Race Brake Control» aus der Panigale R regelt im Zusammenspiel mit dieser den Anteil des Hinterrads und soll so dem Piloten helfen, die Haftung des Hinterreifens zu nutzen.

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Äußerlich gibt es auch rein kosmetische Neuerungen am neuen Panigale-Jahrgang, wie optisch aufgefrischte Schriftzüge. Auffälliger sind Farben des «Ducati Factory Made»-Programms, die der V4 S vorbehalten und teils der Aufpreisliste von Ducatis PKW-Schwester Lamborghini entnommen sind.

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