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Triumph gönnt uns einen Blick auf die Tiger 900 und Tiger 1200 für 2027

Triumph hat für das Modelljahr 2027 überarbeitete Versionen der Tiger 900 als auch der Tiger 1200 angekündigt. Erste Bilder zeigen Design-Updates, Radar und vage Hinweise auf mechanische Änderungen.

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Die Tiger 1200 wird am 27. Oktober präsentiert, und auf alle Informationen zur Tiger 900 müssen wir uns noch bis zum 15. Dezember gedulden. Jedoch hat uns Triumph mit der Präsentation der Bonneville T40 einige Bilder der 2027er Tiger-Modelle gegönnt und einige Andeutungen zu technischen Änderungen einfliessen lassen.

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Die Triumph Tiger 1200 wurde als Modellvariante Rally Explorer fotografiert. Das gesamte Design ist neu, was keine Überraschung ist, fuhr doch kürzlich Sam Sunderland beim Versuch, einen neuen Rekord für eine Weltumrundung aufzustellen, einen Prototypen der 1200er Tiger. Sunderlands Rekordversuch scheiterte nach einer Panne im australischen Outback, doch die interessierten Beobachter konnten bei dieser Gelegenheit bereits das neue Design der Tiger 1200 in Augenschein nehmen.

Der neue Look umfasst komplett neu gestaltete Verkleidungsteile, bei denen ein nach vorne gerichtetes Radar oberhalb des neu gestalteten Scheinwerfers in die Verkleidungsfront integriert ist. Bislang verfügte die Tiger 1200 nur über ein nach hinten gerichtetes Radar.

Anstelle des schmaler 21er Vorderrades rollt die 1200er Tiger in der Modellvariante Rally Explorer auf einem 19er Vorderrad. Ebenso ist ein neuer Auspufftopf zu erkennen. Daraus auf eine Änderung der Motorspezifikation zu schliessen, ist reine Spekulation, zumal der Motor äusserlich vollständig identisch ist mit dem 2026er Modell.

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Auch der Rahmen wirkt weitgehend unverändert, aber Triumph gibt an, dass die 2027er Tiger 1200 über das fortschrittlichste Fahrwerk verfügen wird, das jemals an einer Triumph verbaut wurde. Das lässt uns rätseln, denn alle vier Modellvarianten der 2026er Tiger 1200 sind bereits mit dem semiaktiven Fahrwerk von Showa ausgerüstet, das eine elektronische Anpassung der Federvorspannung an die Beladung, eine aktive Fahrwerkabsenkung beim Anhalten und eine Echtzeit-Regelung der Dämpfung mit Magnetspulen (Solenoid-Technologie) umfasst.

Die kommende Tiger 900, die auf den Teaser-Bildern als Variante Rally Pro zu sehen ist, weist ähnliche optische Aktualisierungen auf: Eine neue Verkleidung und einen überarbeiteten Scheinwerfer, um Platz für eine Radareinheit zu schaffen. Bislang hatte die 900er Triumph gar kein Radar, auf 2027 wird sie mit Front- und Heckradar aufgerüstet. Sie behält das 21er Vorderrad des aktuellen Modells bei, ebenso wie den gleichen Rahmen. Wie die 1200er erhält jedoch auch sie einen neuen Auspuff.

Triumph hat zwar vorerst nur Fotos von jeweils einer Modellversion gezeigt, die Modellpaletten werden jedoch mit Sicherheit wesentlich breiter ausfallen. Gegenwärtig ist die Tiger 900 in den straßenorientierten Varianten GT und GT Pro mit Alufelgen und 19er Vorderrad sowie als geländetauglichere Rally Pro erhältlich. Ähnlich verhält es sich bei der Tiger 1200, die in den asphaltorientieren Versionen GT Pro und GT Explorer (Vorderrad 19 Zoll, Gussräder) sowie als Rally Pro und Rally Explorer (Vorderrad 21 Zoll, schlauchlose Speichenräder) angeboten wird. Es ist zu erwarten, dass die neuen 2027er Modelle bei ihrer offiziellen Präsentation in einem ähnlich breit gefächerten Sortiment angeboten werden.

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