Eisspeedway-Finale: Niclas Svensson in überragender Manier zum WM-Titel
Im Thialf-Stadion in Heerenveen kam es zum Showdown der Eisspeedway-WM 2026. Nach dem Aus von Titelverteidiger Martin Haarahiltunen nutzte Niclas Svensson seine Chance – Bronze für Luca Bauer!
Nach dem
Der zweite Durchgang wurde mit dem direkten Aufeinandertreffen von Koivula und Bauer eröffnet. Während sich die beiden bei der Einfahrt in die erste Kurve mit Körperkontakt beharkten, ging Heikki Huusko an die Spitze und fuhr zu seinem zweiten Sieg. Im Hintergrund konnte Bauer auf seiner bevorzugten äußeren Linie an Koivula vorbeigehen und sich somit zwei Punkte vor dem Finnen sichern, während Niclas Svensson mit einem starken Start-Ziel-Sieg ungeschlagen blieb.
Im dritten Durchgang blieben Huusko, der seit seinem Crash in Inzell am zweiten Renntag aus dem Titelrennen war, und Svensson ungeschlagen. Svensson hatte es in seinem dritten Heat mit Bauer zu tun, der dem Schweden von der Pace her zwar folgen, aber keine entscheidende Attacke setzen konnte. Da auch Koivula seinen dritten Lauf gewann, lagen Svensson und Huusko ungeschlagen an der Spitze, während Koivula und Bauer punktgleich mit Wildcard-Fahrer Harald Simon und Max Niedermeier auf Kurs in den Last-Chance-Heat waren.
Svenssons Kontrahenten mussten in den Last-Chance-Heat
In den letzten beiden Durchgängen hielt sich Svensson unbeschadet und konnte dabei sowohl Koivula als auch Huusko niederringen, die nach dem Start jeweils kurzzeitig vor dem Schweden lagen. Svensson löste somit auf direktem Weg sein Finalticket und ihm folgte Huusko, der trotz einer Niederlage gegen den befreit auffahrenden Max Niedermaier genügend Punkte für das Finale gesammelt hatte. Somit mussten Svenssons Verfolger in den Last-Chance-Lauf, für den sich auch Niedermaier und Simon qualifiziert hatten.
Bauer und Koivula machen den Titel-Showdown perfekt
Im Last-Chance-Heat sortierte sich das Feld eingangs der zweiten Runde in der Reihenfolge Koivula, Bauer, Simon, Niedermaier. Da dies bis zum Zieleinlauf so blieb, kam es zum Titel-Showdown im Finale zwischen Svensson, Koivula und Bauer, zu denen sich Europameister Huusko gesellte.
Svensson ging im Finale ausgangs der Startkurve an die Spitze und führte das Feld vor Koivula in die zweite Runde, als Huusko auf dem dritten Platz liegend zu Sturz kam und der Lauf abgebrochen wurde. Beim Wiederholungsstart, in dem die drei Titelkontrahenten unter sich am Band standen, hielt Svensson dem Druck Stand, konnte sich diesmal direkt an die Spitze des Feldes setzen und fuhr unaufhaltsam zum Titel vor Koivula und Bauer, der nach seinem
Zorn, Posch und Weber im hinteren Feld
Für Hans Weber, den dritten Deutschen im Feld, begann der Abend mit technischen Problemen, da er zunächst ausfiel und auch in seinem zweiten Lauf mit Maschinenproblemen zu kämpfen hatte. Im neunten Heat war der Bayer nicht rechtzeitig am Startband, sodass er ausgeschlossen wurde und zum dritten Mal ohne Punkte blieb. Nach einem erneuten technischen Problem im vierten Durchgang trat er im fünften nicht mehr an. Franz Zorn und Martin Posch, der Haarahiltunen vertrat, schlossen die Rennen auf dem zehnten und elften Rang ab.
Ergebnisse Eisspeedway-WM-Finale 3 Heerenveen/NL:
Niclas Svensson (S), 20 WM-Punkte/15 Vorlaufpunkte
Max Koivula (FIN), 18/12
Luca Bauer (D), 16/13
Heikki Huusko (FIN), 14/13
Harald Simon (A), 12/10
Max Niedermaier (D), 11/12
Jasper Iwema (NL), 10/9
Lukas Hutla (CZ), 9/8
Sebastian Reitsma (NL), 8/7
Martin Posch (A), 7/6
Franz Zorn (A) 6/4
Melwin Björklin (S), 5/4
Andrej Divis (CZ), 4/3
Leon Kramer (NL), 3/2
Paul Cooper (GB), 2/1
Hans Weber (D), 1/0
Niek Schaap (NL), 0/0
Ove Ledström (S), 0/0
Last-Chance-Heat: 1. Max Koivula, 2. Luca Bauer, 3. Harald Simon, 4. Max Niedermaier
Finale: 1. Niclas Svensson, 2. Max Koivula, 3. Luca Bauer, 4. Heikki Huusko S.
Endstand Eisspeedway-Weltmeisterschaft 2026:
Niclas Svensson (S), 54 WM-Punkte
Max Koivula (FIN), 50
Luca Bauer (D), 46
Martin Haarahiltunen (S), 36
Heikki Huusko (FIN), 36
Max Niedermaier (D), 34
Franz Zorn (A), 27
Lukas Hutla (CZ), 26
Sebastian Reitsma (NL), 23
Ove Ledström (S), 18
Jasper Iweam (NL), 17
Filip Jäger (S), 13
Harald Simon (A), 12
Andrej Divis (CZ), 11
Leon Kramer (NL), 8
Martin Posch (A), 7
Melwin Björklin (S), 5
Christoph Kirchner (D), 5
Hans Weber (D), 5
Maximilian Niedermaier (D), 3
Paul Cooper (GB), 2
Niek Schaap (NL), 0
Franz Mayerbüchler (D), 0
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