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Luca Bauer nach Bronze in der Eisspeedway-WM: Nikolai Krasnikov war dabei

Nach seinem Sturz im Training zum finalen Eisspeedway-GP in Heerenveen wusste Luca Bauer nicht, in welchem Zustand sein Körper ist. Dann zeigte er spektakulären Speed und preschte zu WM-Bronze.

Im Artikel erwähnt

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Stolz stand Günther Bauer nach der Siegerehrung in einer Menschentraube und durfte sich, 23 Jahre nachdem er WM-Silber gewann, über die erste WM-Medaille seines Sohnes Luca freuen, der damit die Sammlung im Hause Bauer verdoppelte.

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Dass der Bayer die sich bietende Medaillenchance nutzen konnte, stand zwischenzeitlich gewaltig auf der Kippe, da er im Training am Samstagmorgen einen heftigen Abflug hatte. «Nach dem Training wusste ich nicht, ob ich das Rennen fahren kann, weil die Strohballen hier sehr hart sind», erzählte der 27-Jährige beim Treffen mit SPEEDWEEK.com. «Beim Mittagessen wurde es dann langsam besser und die Schmerzmittel haben mir geholfen, sodass ich echt noch mal Glück hatte. Auch nach dem Rennen waren die Schmerzen nur minimal.»

Es war offensichtlich, dass es um den WM-Titel ging

Auf der Bahn ging es phasenweise recht hart zur Sache und es war zu spüren, dass es zwischen Niclas Svensson, Max Koivula und Luca Bauer um den WM-Titel ging. So lieferte sich Bauer bereits im fünften Heat einen harten Fight mit Koivula, bei dem es schon nach dem Start zu Körperkontakt kam. Bauer meisterte die Situationen und verpasste den direkten Einzug ins Tagesfinale gegenüber dem punktgleichen Heikki Huusko nur, weil er dem Finnen im direkten Duell unterlegen war. Über den Last-Chance-Heat gelang der Finaleinzug letzten Endes doch recht souverän, und mit diesem war ihm die Medaille nicht mehr zu nehmen.

Schon mehrfach war Bauer kurz davor eine WM-Medaille zu gewinnen und stand am Ende mit leeren Händen da. 2023 in Inzell verpasste er sie knapp, 2024 musste er nach einem Trainingssturz die gesamte WM aussetzen und 2025 war er nach den Inzell-GP in Medaillenreichweite, wurde am Ende aber nur Sechster.

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Es war an der Zeit, dass Luca dieser Befreiungsschlag gelingt. Er ist überzeugt, dass der tragisch tödlich verunglückte Multiweltmeister Nikolai Krasnikov, der ein enger Freund der Familie Bauer war, dabei eine Rolle spielte. «Nikolai war da irgendwie mit dabei, damit das jetzt mit der Medaille funktioniert hat», erzählte Bauer. «Ich werde auch weiterhin aus Verbundenheit zu ihm mit seiner Startnummer 85 fahren.»

Endstand Eisspeedway-Weltmeisterschaft 2026:

  1. Niclas Svensson (S), 54 WM-Punkte

  2. Max Koivula (FIN), 50

  3. Luca Bauer (D), 46

  4. Martin Haarahiltunen (S), 36

  5. Heikki Huusko (FIN), 36

  6. Max Niedermaier (D), 34

  7. Franz Zorn (A), 27

  8. Lukas Hutla (CZ), 26

  9. Sebastian Reitsma (NL), 23

  10. Ove Ledström (S), 18

  11. Jasper Iweam (NL), 17

  12. Filip Jäger (S), 13

  13. Harald Simon (A), 12

  14. Andrej Divis (CZ), 11

  15. Leon Kramer (NL), 8

  16. Martin Posch (A), 7

  17. Melwin Björklin (S), 5

  18. Christoph Kirchner (D), 5

  19. Hans Weber (D), 5

  20. Maximilian Niedermaier (D), 3

  21. Paul Cooper (GB), 2

  22. Niek Schaap (NL), 0

  23. Franz Mayerbüchler (D), 0

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