F1-Neueinsteiger Cadillac: Sergio Pérez erklärt, was getan werden muss
Das Cadillac-Team bestreitet in diesem Jahr seine erste Formel-1-Saison. Punkte konnte es bisher noch nicht erobern. Sergio Pérez sagt, was getan werden muss, damit sich der US-Rennstall verbessert.
Die Saison 2026 ist für alle Formel-1-Rennställe eine grosse Herausforderung, denn die umfassenden Regeländerungen, die in diesem Jahr umgesetzt wurden, zwangen selbst die routiniertesten WM-Teilnehmer, neue Wege zu gehen. Für ein Team im Feld ist die Aufgabe aber ungleich grösser. Denn das Cadillac-Team bestreitet in diesem Jahr als elfter Rennstall seine eine erste Saison in der Königsklasse.
Der Erfolgsausweis der US-Mannschaft von Cadillac-F1-CEO Dan Towriss fällt erwartungsgemäss bescheiden aus. In den ersten elf WM-Runden konnten die routinierten Cadillac-Piloten Valtteri Bottas und Sergio Pérez noch keinen Punkt erringen. Das Duo belegt die letzten Plätze in der WM-Wertung. Bestes GP-Ergebnis bisher war der 13. Rang von Bottas in Schanghai.
Das Team bekundete so viele Probleme mit der Standfestigkeit, dass sich Towriss zum Handeln gezwungen sah. Er tauschte kurzerhand den Teamchef aus: Graeme Lowdon, der das Team mit aufgebaut hat, musste gehen, sein Nachfolger ist Marcin Budkowski, der bereits in Zandvoort im Einsatz sein wird. Der polnische Ingenieur hat alle Hände voll zu tun, um den US-Rennstall auf Kurs zu bringen.
Sergio Pérez: Alle Prozesse müssen geprüft werden
Und Pérez weiss, was sich ändern muss, damit das Team den nächsten Schritt schafft. «Wir hatten sehr viel Mühe mit der Weiterentwicklung. Ich denke, im Grunde genommen hatten wir noch gar keine Gelegenheit, das Auto weiterzuentwickeln. Wir müssen deshalb offensichtlich alle Prozesse überdenken und einen Weg finden, dass wir bei der Entwicklung stärker werden», fordert der Rennfahrer aus Guadalajara.
Der 36-jährige Mexikaner, der bereits 292 GP-Einsätze bestritten hat, weiss: «In der Formel 1 dreht sich alles um die Entwicklung, und genau da sehe ich bei uns derzeit einen Schwachpunkt. Als neues Team haben wir in diesem Bereich nicht so viel geleistet, wie wir es gerne gehabt hätten.»
Pérez macht auch kein Geheimnis aus der Tatsache, dass er sich mehr von seinem Team erhofft hat. «Ja, natürlich», lautet seine Antwort auf die entsprechende Frage. «Wir sind einfach etwas zu weit weg», fügt er trocken an. Gleichzeitig stellt er fest: «Das Gute ist, dass es sehr klare Dinge gibt, die wir verbessern müssen, und wenn wir die entsprechenden Lösungen gefunden haben, dann sollten wir auch bald eine bessere Performance an den Tag legen.»
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